Lokales Geliebte getötet: Hier holen sie den Messer-Stecher!

Droh-Gesten aus dem Polizeiwagen: Der mit Handschellen gefesselte Schwabacher Nicola L. (48) auf dem Weg zum Ermittlungsrichter in der Nürnberger Bärenschanzstraße. Foto: bayernpress

Warum musste Marita (49) aus Schwabach sterben? Nach der Tat verschwand Nicola L. in seiner Stammkneipe.

 

SCHWABACH Rätselhafte Bluttat in Schwabach: In der Nacht zum Samstag wurde Marita T. (49) tot in ihrer Wohnung in der Innenstadt aufgefunden. Wurde sie aus rasender Eifersucht von dem Mann erstochen, der zuletzt in ihrer Wohnung war? Als mutmaßlichen Täter hat die Mordkommission nur Stunden später den Italiener Nicola L. (48) festgenommen.

Der Schwabacher, auch Nico genannt, der gleich um die Ecke am Schwabacher Pinzenberg wohnte, soll mit der hübschen Frau aus der ehemaligen DDR befreundet gewesen sein. Nach Angaben der Polizei war er es auch, der kurz vor zwei Uhr nachts eine Nachbarin und Bekannte von Marita T. informierte, dass Marita tot in ihrer Erdgeschoss-Wohnung in der Schwabacher Frauentrautgasse liege. Gemeinsam gingen beide in die Wohnung des Opfers. Die Bekannte rief den Rettungsdienst. Der Notarzt bemerkte die Stichwunde am Hals der Leiche, holte die Polizei.

Als die Kripo-Beamten der Mordkommission eintrafen, war Nicola L. schon wieder aus der Wohnung verschwunden. Die Ermittler fanden ihn ein paar Straßen weiter in seinem Stammlokal. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen, während Polizisten mit speziell auf Blutspuren ausgebildeten Diensthunden die Umgebung nach der Tatwaffe durchkämmten.

Der Festgenommene machte bei seiner Vernehmung keine Angaben – war er zu betrunken? Gestern erließ der Ermittlungsrichter in Nürnberg Haftbefehl wegen Mordverdachts. Nicola L. sitzt nun im Gefängnis. cis

 

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