Lokales Dieser „harmlose“ Hänfling ist ein brutaler Vergewaltiger!

Versteckt sich hinter Aktendeckeln: Theodore J. Foto: B. Meyer

Der Elektriker Theodore J. (31) muss wegen zweier Vergewaltigungen sechs Jahre ins Gefängnis.

 

NÜRNBERG Er hat vier Kinder von drei verschiedenen Frauen. Doch der harmlos aussehende Hänfling war offensichtlich sexuell unersättlich. Und dafür war ihm jedes Mittel recht! Neben einer Studentin (24) soll der Südafrikaner Theodore J. (31) zuvor schon eine schwangere 20-Jährige brutal vergewaltigt haben. Wegen beider Verbrechen war „Theo“ vor dem Nürnberger Landgericht angeklagt.

Gestanden hat er nur die spätere Tat: Nach einem Disco-Besuch begleitete er im März letzten Jahres gegen fünf Uhr früh die Zahnmedizin-Studentin Anna (24, Name geändert), wollte ihr eine Abkürzung durch den Nürnberger Luitpoldhain zeigen. Dort versuchte er, sie zu küssen. Als sie sich wehrte, streckte er die hübsche Blondine mit brutalen Faustschlägen zu Boden, riss ihr die Kleider herunter und vergewaltigte die Frau, obwohl sie sich heftig wehrte.

Bei der Polizei fand sie den wegen Drogen- und Verkehrsdelikten vorbestraften Täter unter 120 Bildern heraus.

Der Fall sprach sich herum. Eine weitere Frau meldete sich als Opfer des Elektrikers bei Jürgen Besendörfer, dem Anwalt der Studentin: Bereits 2002 habe der Südafrikaner, der seit 2000 hier lebte, sie zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Tatort war die Wohnung der damals 20 Jahre alten und von ihrem Freund schwangeren Frau. Der Angeklagte habe ihr vorgejammert, dass ihm sein Rücken so weh tue. Da nahm ihn das Mädchen tröstend in den Arm – und wurde von Theo auf eine Matratze gedrückt. Ohne Rücksicht auf ihren Zustand missbrauchte er sie. Wohl aus Scham verzichtete sie damals, kurz vor der Geburt ihres Babys, auf eine Anzeige.

Dieser Fall wurde gestern aus prozesstaktischen Gründen von Richter Ulrich Flechtner eingestellt. Für die zweite Vergewaltigung erhielt Theo J. sechs Jahre Haft, so wie Verteidiger Thomas Dolmany es mit den Gerichtsbeteiligten vereinbart hatte.

Ob der Verurteilte abgeschoben wird, ist fraglich. Drei seiner vier Kinder leben hier. Deswegen hat er auch ein Bleiberecht. Den Unterhalt zahlt das Jugendamt, weil ihr Vater seit Jahren von Stütze lebt – obwohl er hier erfolgreich die Elektrikerlehre abschloss. cis

 

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