Lokales Die WM macht’s möglich: Adidas peilt Rekord an

„Schon nach den ersten zehn Tagen zeichnet sich ein Erfolg ab", sagt Adidas-Chef Herbert Hainer. Foto: dpa

Vorstand Herbert Hainer: „Wir werden unsere ehrgeizigen Ziele nicht nur erreichen sondern übertreffen.“

 

HERZOGENAURACH Der Sportartikel-Gigant Adidas zeigt sich vor dem Hintergrund der Fußball-WM in Südafrika optimistisch für das eigene Geschäft im laufenden Jahr. „Schon nach den ersten zehn Tagen zeichnet sich ab, dass die WM für adidas ein großer Erfolg ist und wir unsere ehrgeizigen Ziele im Fußball nicht nur erreichen, sondern übertreffen werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer am Montag in Herzogenaurach.

Im Geschäft mit Fußballprodukten erwartet adidas einen Umsatz von mindestens 1,5 Milliarden Euro, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zur bisherigen Bestmarke 2008, dem EM-Jahr. Damals hatte adidas 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Adidas will 13 Millionen Bälle im WM-Design verkaufen

2010 werde adidas auch mehr Fußbälle verkaufen. Das Unternehmen rechnet damit, 20 Millionen Bälle, davon über 13 Millionen Stück im WM-Design, an die Kunden zu bringen. Die Zahl der verkauften Replika-Trikots der verschiedenen Nationalmannschaften soll bei mehr als 6,5 Millionen liegen. Bei der WM 2006 war es die Hälfte.

Aussagen zum zweiten Quartal machte adidas nicht. „Wir werden aber definitiv nicht enttäuschen“, so Hainer. Zugleich zeigte sich der Manager des DAX-Konzerns mit dem Geschäft der ersten fünf Monate zufrieden. Neben dem Fußballgeschäft habe sich auch die US-Tochter Reebok besser entwickelt als erwartet. Adidas rüstet bei der WM zwölf Teams aus, unter anderem Deutschland, Gastgeber Südafrika, Europameister Spanien und Argentinien. Hainers Wunsch für das Turnier: „Ein reines adidas-Finale.“ ddp/azn

 

0 Kommentare