Lokales Bomben im Acker: Hilfe vom Freistaat für die Bauern!

Der Landwirt Karl Schön, der Giebelstädter Bürgermeister Helmut Krämer (Bürgerbündnis) und der Kampfmittelexperte Daniel Raabe mit einer entschärften Bombe aus dem 2. Weltkrieg. Foto: dpa

Rund um Giebelstadt warfen die Alliierten rund 10.000 Sprengkörper. Viele explodierten nicht.

 

GIEBELSTADT Sie ackern über brisanten Altlasten. Jetzt können die Bauern in Giebelstadt (Kreis Würzburg) zumindest auf finanzielle Hilfe des Freistaats hoffen! Bei der Suche und Bergung von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg wird sich die Staatsregierung zu einem Drittel an den Kosten beteiligen.

Das Innen- und das Landwirtschaftsministerium sprachen von einer „Sonderlösung, um Härtefälle für die Landwirte zu vermeiden“.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs hatten Alliierte den Giebelstädter Flugplatz mit rund 10.000 Bomben eingedeckt. Viele Bomben explodierten nicht. Sie lauern noch immer als Gefahr unter den Äckern! Nach vorläufigen Schätzungen sind rund 40 Landwirte mit einer Fläche von 200 Hektar betroffen. Erst im Oktober 2009 waren mehr als ein Dutzend Sprengkörper gefunden und entschärft worden.

 

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