Löwen vor der Winterpause Das Löwen-Kreuz: 1860-Stars sind müde

Maaurer mit Djordje Rakic, der mit seinem Treffer nach nicht einmal zwölf Sekunden den Grundstein zum Sieg gelegt hatte. Foto: dapd

Der TSV 1860 schleppt sich in die Winterpause. Nach der langen Hinrunde fehlen Trainer Reiner Maurer viele Spieler – mit Verletzungen, körperlichen Beschwerden. Die AZ zeigt, wo es bei den Löwen zwickt

München - Reiner Maurer hat lieber keinen Urlaub gebucht. Nicht dass der Löwen-Trainer kein leidenschaftlicher Ski-Fahrer wäre, aber ihm ist das mit dem Wetter zu unsicher in diesem Winter. Also ruht sich der Allgäuer daheim von den Strapazen der Hinrunde aus – die fielen ja, das versichert er gerne, nicht zu knapp aus. „Bei kaum einem Verein hatten Spieler, Angestellte und Trainerteam in den letzten sechseinhalb Monaten so wenig freie Tage wie wir“, sagt Maurer, der die Folgen der langen Hinrunde (bereits Mitte Juni hatte man zu trainieren begonnen) mehr und mehr spürt: „Die Mannschaft geht auf dem Zahnfleisch. Alle freuen sich auf zwei Wochen Urlaub“, sagt er.

Es ist das Löwen-Kreuz. Nach dem Spiel in Karlsruhe am Samstag (13. 30 Uhr, Sky und Liga total live) haben die Sechzger bis 3. Januar frei – bis dahin schleppen sich viele durch die letzte Trainingswoche. „Die Akkus sind leer“, sagt Maurer, „die Dosierung des Trainings wurde zuletzt immer schwerer, die Regeneration immer wichtiger.“

Die AZ zeigt, welche Löwen die Pause dringend brauchen, wer die Sorgenkindern sind und wer bedenkenlos weiterspielen könnte:

 

18 Kommentare