Löwen-Investor verrät Ismaik schlug 40-Millionen-Angebot für Sechzig aus

Will unbedingt am TSV 1860 festhalten: Hasan Ismaik Foto: dpa

Der Geldgeber der Sechzger schildert von einem zweistelligen Millionen-Angebot zum Kauf seiner Klub-Anteile. Er werde Sechzig aber "nicht mal für vier Milliarden verkaufen".

 

München - In einer spektakulären Brandrede hat sich Investor Hasan Ismaik nach der Entlassung von Chefcoach Kosta Runjaic zum TSV 1860 bekannt. Der jordanische Geldgeber schilderte auf der Pressekonferenz der Sechzger von einem zweistelligen Millionen-Angebot, damit er seine Klub-Anteile veräußere. Wer ihm dieses Angebot gemacht hat, erzählte der 39-Jährige nicht.

Ismaik hält 60 Prozent der KGaA

Demnach seien Ismaik 40 Millionen angeboten worden. Ismaik hält 60 Prozent der Anteile der KGaA. Ob es sich um Euro oder Dollar handelte, blieb ebenfalls unbeantwortet. Ismaik erklärte jedoch, den Verein um keinen Preis verkaufen zu wollen, auch "nicht für vier Milliarden".

"Ich habe eine Botschaft an diese Personen: Der Verein steht nicht zum Verkauf", meinte Ismaik und richtete sich an die Löwen-Anhänger: "Liebe Fans, glauben sie nicht denen, die lügen." Er wüsste, dass es Personen gebe, die gegen den Verein arbeiteten und "diesen zu einem Spottpreis wollen".

Um den TSV 1860 wurde offenbar geworben

Ob seine Kritik auf Personen aus dem Umfeld der Giesinger, gegen Münchner oder andere deutsche oder internationale Investoren zielte, ließ der Jordanier ebenfalls offen. Fakt ist wohl, dass im Hintergrund um den sportlich - mal wieder - schwer in Schieflage geratenen Klub geworben wurde. Ismaik erklärte jedoch, unbedingt an seinem Investment festhalten zu wollen.

 

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