Löwen-Geschäftsführer Schäfer „1860 wird in Deutschland wieder ernst genommen“

Löwen-Geschäftsführer Robert Schäfer Foto: sampics/AK

Sechzig-Geschäftsführer Robert Schäfer sieht seine Löwen im Aufschwung. Beim Stadion-Thema betont er die Dringlichkeit, eine eigene Heimat zu finden. „Jede Religion braucht eine eigene Kirche“

 

München – Die Löwen fühlen sich auf dem Vormarsch. Wirtschaftlich erfreuen sie sich neuer Stabilität dank Investor Ismaik, sportlich hat sich der Club eine gute Ausgangslage vor der zweiten Teil der Hinrunde verschafft. Kein Wunder also, dass Geschäftsführer Robert Schäfer nun in einem Interview mit „München TV“ seine Zufriedenheit mit dem Zustand des Vereins im Herbst 2012 zum Ausdruck brachte.

Schäfer sagte: „Wir wollen uns diese Saison weiter verbessern – und das heißt: Platz fünf. Wenn wir am Ende der Saison aber auf Platz vier landen, ist es vielleicht ärgerlich, aber wir wären in unserer Erwartungen für die nächsten Jahre. Der TSV 1860 wird wieder ernst genommen, in der Stadt und auch in Fußball-Deutschland.“

Schäfer sprach auch über das Stadion-Thema und sagte dabei: „Emotional ist das Thema ein Problem für uns. Die Allianz Arena ist zu groß und erzeugt Kosten, mit denen in der Art vielleicht kein anderer Zweitligist umzugehen hat. Wir sind nicht Hertha BSC, unser Vermieter sagt nicht zu uns, ,ihr seid abgestiegen, jetzt stunden stunden euch die Miete – und zwar für Null’. Für uns wäre es natürlich besser gewesen, hätte man sofort an zwei Lösungen gedacht, als an ein Stadion für jeden Verein. Fußball ist für mich mehr als nur ein Sport, Fußball hat Religionscharakter. Und jede Religion braucht eine eigene Kirche.“

 

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