Livestreams als Lösung? Coronavirus schränkt Mailänder Modewoche ein

Viele chinesische Labels haben ihre Teilnahme bei der Mailänder Modewoche abgesagt Foto: CatwalkPhotos/Shutterstock.com

Die Mailänder Modewoche steht vor der Tür - und hat wirtschaftlich gesehen mit den Auswirkungen des Coronovirus zu kämpfen. Mehrere chinesische Labels haben ihre Teilnahme abgesagt, die Branche versucht sie nun mit Livestreams einzubinden.

 

Die Mailänder Modewoche steht vor der Tür, doch der Coronavirus wirkt sich auch auf die Fashion-Welt aus: Zu Beginn der Fashion Week, die vom 18. bis 24. Februar 2020 stattfindet, haben mehrere chinesische Labels ihre Teilnahme abgesagt, wie das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet. China ist der größte Modemarkt der Welt, die Branche befürchtet nun horrende Umsatzbußen. Mit der Initiative "China, we are with you" soll die Mailänder Modewoche per Videostream mit China verbunden werden. So sollen chinesische Designer ihre Kollektionen vorstellen und Medienvertreter und Einkäufer an der Modewoche teilhaben können.

Zeitgleich hat das italienische Label Dolce & Gabbana eine "bedeutende Spende" an die Humanitas University für ein Forschungsprojekt geleistet, das im Kampf gegen das Coronavirus helfen soll. Damit möchte die Modemarke zur "Lösung des Problems beitragen, das die Weltbevölkerung betrifft", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Designer fügten hinzu, dass ihr Beitrag zum globalen Problem zwar gering erscheint, sie jedoch hoffen, dass er von Bedeutung sein könnte.

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading