Litt an ALS "Still Alice"-Regisseur Richard Glatzer ist tot

Der im Rollstuhl sitzende Regisseur Richard Glatzer umringt von seinem erfolgreichen "Still Alice"-Team, darunter auch sein Ehemann Wash Westmoreland (oben Mitte) Foto: Chris Pizzello/Invision/AP

Richard Glatzer ist tot. Der Autor und Regisseur des Oscar-prämierten Filmes "Still Alice" mit Julianne Moore in der Titelrolle litt an der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS).

 

Los Angeles - US-Regisseur Richard Glatzer ist tot. Der Filmemacher ist am Dienstag in Los Angeles an Komplikationen infolge seiner Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gestorben, wie US-Medien übereinstimmend melden.

Kurz davor feierte er im Februar noch seinen größten beruflichen Erfolg, den Oscar für das Alzheimer-Drama "Still Alice", und seinen 63. Geburtstag im Januar. Sein Ehemann, Wash Westmoreland (49), sagte laut "Variety.com" in einem Statement: "Ich bin am Boden zerstört. Rich war mein Seelenverwandter, mein Kollege, mein bester Freund und mein Leben. Ihm vier Jahre lang bei seinem mutigen Kampf gegen ALS zuzusehen, hat mich und alle, die ihn kannten, sehr inspiriert."

Gemeinsam hatten die beiden an dem Film gearbeitet, für den Hollywood-Star Julianne Moore (54) mit dem Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet worden ist.

Durch die Spendenkampagne "ALS Ice Bucket Challenge" erreichte die wenig bekannte chronische Erkrankung des motorischen Nervensystems 2014 auch hierzulande traurige Berühmtheit.

 

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