Lichtenberg Ermittlungs-Rückschlag: Knochen stammen nicht von Peggy

Vor zwölf Jahren verschwand Peggy in Oberfranken. Oberstaatsanwalt Ernst Schmalz (M) und Polizeipressesprecher Jürgen Stadter (r) im April 2013 bei einer Pressekonferenz in Lichenberg, bei der sie die vorläufigen Ergebnissen der Suche nach der Leiche des Mädchens bekanntgeben. Foto: David Ebener

"Es gibt keine Spuren von Peggy", lautet das nüchterne Zwischenergebnis der Staatsanwaltschaft Bayreuth zu den neuerlichen Ermittlungen im Fall Peggy.

 

Lichtenberg - Rückschlag für die neuerlichen Ermittlungen im Fall Peggy: Die Knochenteile, die bei einer Suchaktion im oberfränkischen Lichtenberg entdeckt wurden, stammen nicht von dem vor zwölf Jahren verschwundenen Mädchen.

„Ein Zwischenergebnis der Untersuchungen liegt vor. Es gibt keine Spuren von Peggy“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bayreuth am Dienstag. Man habe aber weitere Untersuchungen in Auftrag gegeben: „Wir wollen definitiv Klarheit, welche Knochen das sind.“

Peggy war vor zwölf Jahren in Lichtenberg (Landkreis Hof) spurlos verschwunden. Als ihr Mörder ist zwar rechtskräftig der geistig behinderte Ulvi K. verurteilt, doch an seiner Schuld hegen viele Menschen Zweifel.

2012 starteten Staatsanwaltschaft und Kripo Bayreuth neue Ermittlungen. Bei einer Suchaktion in einem Anwesen in Lichtenberg fand die Polizei in einer Sickergrube die Knochenteile. Danach folgten wochenlange Spekulationen, ob diese Fragmente von den sterblichen Überresten Peggys stammten.

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