Letzte Jahre ausgewertet 7.121 neue Wohnungen in München sind einfach nicht genug

8.000 Wohnungen wollte man schaffen, das hat München nicht ganz erreicht. Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Stadt wollte ein Ziel von 8500 schaffen. Bei den Baugenehmigungen läuft es allerdings gut.

 

München - Wie geht es voran mit dem Wohnungsneubau in München? Das hat das städtische Planungsreferat für die letzten drei Jahre ausgewertet und mit den Zielzahlen verglichen, die sich der Stadtrat selbst verordnet hat.

Demnach schaut es so aus: Letztes Jahr hat die Stadt 7.121 Wohnungen neu gebaut – sowohl Sozialwohnungen als auch freifinanzierte (zugleich mussten 1.305 Wohnungen abgerissen werden). Das sind weniger, als geplant war, denn mit dem Programm "Wohnen in München VI" hatte sich München für die Jahre bis 2021 zum Ziel gesetzt, 8.500 Wohnungen pro Jahr neu zu schaffen.

Bei den Baugenehmigungen sieht es gut aus

Das Ziel erreicht hat die Stadt aber beim Zuwachs an gefördertem Wohnraum. "Insgesamt konnten 2.173 Wohnungen über verschiedene Förder-, Miet- und Belegungsmodelle sozial gebunden werden", heißt es in der Vorlage, die am Mittwoch im Planungsausschuss vorgelegt wird.

Die Lokalbaukommission hat 2019 zudem Baugenehmigungen für 10.929 Wohnungen fertiggestellt, das ist nach den Rekordjahren 2017 (13.475 Wohnungen) und 2018 (12.581) der drittbeste Wert.

 

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