Letzte Folge heißt "Tatorte" Matthias Brandt nimmt Abschied vom "Polizeiruf 110"

Regisseur Christian Petzold mit Maryam Zaree und Matthias Brandt (v.l.) bei den Dreharbeiten zum "Polizeiruf 110" Foto: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Christian Schulz

Die Dreharbeiten zum letzten "Polizeiruf 110" mit Matthias Brandt sind am 20. April zu Ende gegangen. Das sagt der Schauspieler selbst dazu.

Nach 15 Fällen ist Schluss! Matthias Brandt (56, "Männertreu") hat seinen letzten "Polizeiruf 110" als Kommissar Hanns von Meuffels am 20. April fertig abgedreht, wie der "Bayerische Rundfunk" meldet. Brandt verriet im gleichen Zuge dem Sender, warum es nun Zeit wurde, die Dienstwaffe abzugeben.

"Mit dem Polizeiruf 'Tatorte' ist für mich die gemeinsame Zeit mit dem Kommissar Hanns von Meuffels beendet, und ich hätte mir dafür keinen stimmigeren Abschluss vorstellen können als diesen", erzählt Brandt. Regisseur Christian Petzold (57) habe "wieder ein bestechendes Drehbuch geschrieben". Nun werde es Zeit für den Schauspieler, sich "mit anderen Dingen zu beschäftigen, bevor die Gewöhnung zu groß und es womöglich noch gemütlich" werde. Denn das habe er immer vermeiden wollen. "Der richtige Moment zu gehen also." Er sei allerdings auch etwas traurig, dass seine Zeit als von Meuffels nun zu Ende gehe.

Ein simples Familiendrama?

In der Folge "Tatorte", die im zweiten Halbjahr 2018 ausgestrahlt werden soll, wird eine Frau vor den Augen ihrer Tochter hingerichtet. Hanns von Meuffels (Brandt) und seiner Assistentin Nadja (Maryam Zaree) präsentiert sich ein Familiendrama um Sex, Erpressung und Sorgerecht. Doch es gibt zu viele Ungereimtheiten und so sucht er die Hilfe seiner ehemaligen Kollegin Constanze (Barbara Auer), mit der von Meuffels mehr als nur die Arbeit verbindet.

Als Nachfolger von Brandt ist ein ganzes Ermittlerteam vorgesehen, das von Schauspielerin Sophie Rois (56) geleitet werden soll. Der Truppe soll unter anderem auch Kabarettist und Liedermacher Georg Ringsgwandl (69) angehören.

 

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