Leserreporter Wasserball: SG Stadtwerke München beim PSV Stuttgart

Verdient gewomnnen: Die Wasserballer vom SG Stadtwerke München Logo Foto: Leserreporter

Nach Startschwierigkeiten gelingt den SG Stadtwerke München beim PSV Stuttgart ein Auswärtssieg. Lesen Sie hier den spannenden Spielbericht.

 

Giesing - Dritter Sieg im fünften Pflichtspiel. So sieht die Münchner Bilanz der noch jungen Saison aus. Mit einem 17:11 Auswärtssieg machten die Wasserballer des SG Stadtwerke München die nächste Runde des Süddeutschen Wasserballpokals klar und treffen auf den SGW Leimen/Mannheim.

Mit 0:3 erwischten die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt einen regelrechten Fehlstart in die Partie. Erst ein Time-Out brachte Ruhe ins Münchner Spiel und endlich zählbares für die Bayern.

Angetrieben von der heimischen Kulisse machten die Hausherren weiter Druck und konnten den Münchnern weiter Tore einschenken. Doch auch die Münchner Angriffe fanden Ihren Weg in die richtige Richtung so dass es zum Seitenwechsel ein 7:8 aus Münchner Sicht zu analysieren gab.

Nun auf Pressdeckung umgestellt wurden die Stuttgarter Gastgeber sichtlich mehr gefordert als bei den einfachen Toren in den vorhergegangenen zwei Spielabschnitten.

Zahlreiche Schüsse konnten nun von Schlussmann Sipos (Eingewechselt für Andrijanov zum 3. & 4. Viertel) pariert werden und Stuttgarts Akteure verzweifelten zunehmend angesichts der nun fehlenden Treffer.

Begünstigt durch Fehlschüsse der Gastgeber schwammen die Gäste nun zahlreiche Konter und konnten auch im statischen Angriffsspiel sowie in den Überzahlsituationen punkten.

Bei nur noch drei Gegentreffern und erzielten zehn Toren ging die zweite Spielhälfte und das Spiel mit einem Gesamtergebnis von 11:17 an die Isar.

Mit zwei Treffern und einem gelungenen Comeback beteiligt war ebenfalls Bernd Metzler, welcher ein gewohnt solides Spiel absolvierte.

Kapitän Ivan Mikic nach dem Spiel „Wir mussten einen Tag vor Abfahrt mit einigen Ausfällen und Absagen umgehen, obwohl wir wussten das dieses Spiel kein Selbstläufer wird. Trotzdem haben wir das Spiel dann Erwartungsgemäß nach Hause gebracht“.

Sichtlich enttäuscht blickten Stuttgarts Gastgeber und Fans vom Polizei-Sport-Verein nach dem Abpfiff ins Becken, wollte man doch einen weitern Favoriten aus dem Bad kegeln. Dafür hatte man sich extra in Schale geworfen und ein schönes Event auf die Beine gestellt. Gerne waren die Münchner hierbei zu eigenen Gunsten der Spielverderber, doch Respekt zollte man der jungen Truppe aus Baden-Württemberg trotzdem.

Verdient stehen die Münchner nun im Viertelfinale des Süddeutschen Pokalwettbewerbs und werden dabei wieder in die bekannte Rolle des Underdogs schlüpfen.

Zu Hause muss die vermeintlich stärkste Mannschaft neben dem SV Würzburg 05 in dem diesjährigen Wettbewerb bezwungen werden. Um ins Halbfinale des Süddeutschen Pokals sowie in die nächstjährige erste Runde des Deutschen Pokalwettbewerb einziehen zu können, sollte möglichst ein Sieg der Münchner Wasserballer am 15. März über die SGW Leimen/Mannheim verbucht werden.

Kein leichtes Unterfangen angesichts dessen das es sich beim SGW Leimen/Mannheim um den aktuell noch ungeschlagenen Tabellenführer der 2. Liga Süd handelt.

PSV Stuttgart – SG Stadtwerke München 11:17 (4:3; 4:4; 1:6; 2:4)

SG Stadtwerke München: Vladislav Adrijanov (TW 1/4 & 2/4) – Marko Polunic (1), Bernd Metzler (2), Viktor Sipos (TW 3/4 & 4/4), Tim Böhm, Ivan Mikic (2), Marko Ristic (6), Matthias Krimphove (2), Markus Hörwick (2), David Milosavljevic (2).

 

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