Leserreporter Demenz: Wenn die Lebensbibliothek durcheinander gerät...

Ist jede Vergesslichkeit gleich eine Demenz? Was kann man tun, um Demente und ihre Angehörigen zu unterstützen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich ein Vortrag.

 

München - Derzeit leben in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen mit einer Demenz. Bis zum Jahr 2030 werden es voraussichtlich 2,5 Millionen sein. Doch mittelbar und unmittelbar betroffen sind noch weit mehr Menschen. Sei es als (pflegende) Angehörige, Freunde, Nachbarn. Menschen mit einer Demenzerkrankung gehören zum Leben in der heutigen Gesellschaft. Doch ist jede Vergesslichkeit gleich eine Demenz? Spielt der Glaube bei einem demenziell veränderten Menschen noch eine Rolle? Was kann man tun, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen? Diesen und anderen Fragen wird in der Veranstaltung nachgegangen.

Am Samstag, den 8. Februar um 15.00 Uhr lädt die Pfarrei St. Peter und Paul in Zusammenarbeit mit dem Caritaszentrum München-Nord wieder zu einer Andacht für Demenzkranke, Ihre Angehörigen und Betreuer ins Pfarrheim ein. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen. Taxikosten für Menschen mit Demenz können gegen Vorlage der Quittung ersetzt werden. Um Anmeldung wird gebeten im Pfarrbüro von St. Peter und Paul (Tel. 312 89 52-0) oder im Caritaszentrum München-Nord (Tel. 31 60 63-0).

Wann: Mittwoch, 5. Februar, 19 Uhr

Wo: im Pfarrsaal von St. Peter und Paul, Feldmochinger Str. 401

Referentin: Pastoralreferentin Maria Kotulek, Fachreferentin für Demenz im Erzbischöflichen Ordinariat München

 

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