Leserbeitrag aus Freimann Schmähschrift an der U-Bahn-Station

Die Anti-FC Bayern-Hass-Schrift am U-Bahnhof Studentenstadt. Foto: Angelika Koller

Wie lange die Inschrift schon die Rückseite dieses Gebäudes, das direkt an der U-Bahn-Station Studentenstadt-Freimann liegt, verunstaltet, weiß ich nicht.

 

Man sitzt ja nicht immer am Fenster auf der „richtigen“ Seite. Ich bekam die unfertige, blau-rot-weiße Schmiererei gestern zu lesen: „Tot (sic!) u. Hass dem FC Bayern, FC Bayern Nutten.“

Ich bin kein Bayern-Fan, auch kein 60er-Fan, eigentlich hab ich mit Fußball gar nichts am Hut. Ich mag andererseits einige von den bunten Graffitis, wie sie an Isarbrücken zu finden sind.

Aber: Jede Mannschaft besteht aus Menschen und für die gilt: Die Würde des Menschen ist unantastbar (Art.1 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland). Also egal, ob das gegen Spieler geht, die von anderen Clubs für viele Millionen Euro zum FCB wechseln, oder gegen die Steuersachen von Herrn Hoeneß – Kritik darf in so einer Form nicht geäußert werden.

Wer das geschrieben hat, hat keine Ahnung vom Geist des Fußball, ist ein unfairer Hooligan. Da sollten sich die Urheber schämen, für ihre falsche Orthographie weniger als für ihre menschenverachtende, unsportliche Einstellung.

Leider ist das nicht der einzige Ort, wo Freimann so verunziert wird, auch am Holzzaun des stillgelegten Freibads in der Floriansmühlstraße stehen Hass-Sprüche.

Liebe Stadt München, liebe MVG, macht die Volksverhetzung weg oder sprüht gelbe Farbe drüber, ich mag’s nicht mehr sehen!

 

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