Leserbeitrag aus Feldmoching-Hasenbergl FC Fasanerie Nord stellt Deutschen Meister

FC Fasanerie Nord: der Deutsche Meister Wolfgang Dittmer in Aktion. Foto: Klaus Steber

Der mittlerweile 63 Jahre alte Ju-Jutsu-Trainer des FC Fasanerie Nord, Wolfgang Dittmer, hat es tatsächlich wieder geschafft.

 

18 Jahre nachdem er mit seinen damaligen Sportkameraden Andreas Asenkerschbaumer und Harald Bujotzek den deutschen Meistertitel im Ju-Jutsu-Formenwettkampf nach München zum FC Fasanerie Nord holte, klappte es am vergangenen Wochenende erneut.

Dass er mit seinem jetzigen Katapartner Alexander Ecker wieder gut in Form war, konnten die beiden schon vor zwei Monaten bei den 1. Offenen Katameisterschaften des DJJV (Deutscher Ju-Jutsu Verband) in Marburg beweisen. Gegen nationale und internationale Konkurrenz wurden sie „Deutscher Vizemeister in der Kategorie "Kime-No-Kata“.

Nun schafften die beiden bei der offenen deutschen Budo-Katameisterschaft des DKK (Deutsches-DAN-Kollegium) in Feucht den Sprung aufs oberste Treppchen. Auf der Judomatte stellten sich 32 Budosportler dem bundesweiten Vergleich in den verschiedenen Kata-Disziplinen. Auch hier konnten sich die beiden Ausnahmesportler des FC Fasanerie Nord mit ihrer „Kime-No-Kata“ durchsetzen und so mit dem Deutschen Meistertitel nach München zurückkehren.

Erwähnt sei an dieser Stelle noch, dass es das DDK bei ihren Veranstaltungen erfreulicherweise schafft, den unterschiedlichsten Budosportarten und auch den jungen Sportlern Raum zu geben. So waren neben den Judo- & Jujutsukas auch Budosportler aus den Bereichen Taekwondo, Karate und Tang Soo Do auf zwei weiteren Wettkampfflächen mit ihren Katas aktiv.

Für diejenigen, die sich mit dieser Thematik noch nicht so beschäftigen konnten, sei kurz erklärt, dass es sich bei einer Kata um die Ausführung festgelegter und namentlich bekannter Abfolgen von Angriffs- und Verteidigungstechniken handelt, die entweder paarweise (wie z.B. bei der „Kime No Kata“) oder auch einzeln wie beim Karate oder Taekwondo dargestellt werden.

Neben der korrekten Ausführung der Techniken, zählen auch Harmonie, Dynamik und Ausstrahlung. Deutlich soll der Gegensatz von Aktion und Reaktion, von Ruhe und Entschlossenheit, von Angriff und Verteidigung erlernt, erlebt und gezeigt werden. Katas werden weltweit einheitlich gelehrt und ausgeführt.

 

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