Leichenfund in der Isarvorstadt Ungarische Millionärin in ihrer Wohnung getötet

In diesem noblen Wohnhaus wurde die Frau ermordet. Foto: Daniel von Loeper

In der Isarvorstadt wurde Anfang der Woche die Leiche einer 38-jährigen Witwe gefunden. Offenbar wurde die gebürtige Ungarin Opfer eines Gewaltverbrechens.

 

München - In einer Wohnung unweit des Südfriedhofs wurde am Dienstag eine Frauenleiche gefunden. Laut Informationen der Polizei soll die 38-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein. Das ergab die Obduktion der Leiche. Wer die gebürtige Ungarin und Witwe ermordet haben könnte, liegt bislang noch im Dunkeln, einen Verdächtigen gibt es noch nicht.

 

Opfer wurde am Dienstagmittag zuletzt gesehen

Wie der Leiter der Münchner Mordkommission, Markus Kraus, am Freitagvormittag mitteile, war die Witwe gerade dabei von einer Miet- in eine Eigentumswohnung zu ziehen. Zuletzt gesehen hatte sie ein Mitarbeiter der Hausverwaltung am Dienstagmittag. Der gleiche Mitarbeiter hatte die Frau dann am Mittwochmorgen tot in ihrer Wohnung gefunden. Hinweise auf einen Raubmord hat die Mordkommission bislang nicht, dennoch gibt es Anzeichen, dass die Frau eines nicht natürlichen Todes gestorben ist.

Die 38-Jährige war Teilhaberin an der Firma ihres 2014 verstorbenen Ehemannes. Laut Kraus lebte die wohlhabende Frau sehr zurückgezogen.

 

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