Lehel Eisbach: Heißer Ritt auf der eiskalten Welle

Faszinierende Szenen: Colin Stewart hat Eisbach-Surfer Maximilian Schwarzkopf bei seinen Ausritten begleitet. Foto: Colin Stewart/ho

Zum Abschluss des Winters zeigt der passionierte Extremsport-Filmer Colin Stewart in seinem neuesten Film noch einmal die tollsten Eindrücke und Emotionen dieser Saison.

Lehel - In einem kurzen Film hat Colin Stewart den Eisbach-Surfer Maximilian Schwarzkopf bei seinem nächtlichen Einsatz portraitiert und dabei in beeindruckenden Bildern das Gesicht der Stadt München eingefangen.

Im Schein von Outdoor-Stirnlampen hat er nachts auf dem Fluss das sichtbar gemacht, was die Faszination an diesem Sport ausmacht: Die Leidenschaft und Herausforderung, die etwa einen halben Meter hohe Welle zu reiten. Das unbegreifliche Gefühl nach einem erfolgreichen Run ins eiskalte Wasser zu fallen.

Man erahnt, dass es still ist unter Wasser, man spürt das Adrenalin und treibt in die fast schwarze Nacht hinaus. Sportlich gesehen gibt es sicher kaum etwas Vergleichbares. Und die warme Dusche danach, die fühlt sich gleich noch wärmer an.

Die Eisbachwelle in München liegt an der Prinzregentenstraße – am südlichsten Ende des englischen Gartens, gleich neben Deutschlands berühmtesten Nachtclub P1. Ganzjährig pilgern Schaulustige und Touristen aller Nationen dorthin, um eine ganz besondere, weltbekannte Sehenswürdigkeit zu bestaunen: die Eisbachsurfer.

Inzwischen sind es hunderte von begeisterten Sportlern, die seit Anfang der 80er Jahre die dort stehende und sehr schnell fließende Welle bezwingen und Tag für Tag unermüdlich an ihrem Können feilen.

Wer aber glaubt, dieses Treiben nur bei warmen Temperaturen im Sommer bestaunen zu können, irrt: die Eisbachsurfer sind immer im Einsatz – auch im Winter, wenn es klirrend kalt ist, und dunkle Nacht den Englischen Garten umfängt.

Und unter diesem Link können Sie den Surfer-Film anschauen.

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null