Lawinenopfer Vermisster bayerischer Alpinist tot geborgen

Für den verschütteten Tourengeher aus bayern kam jede Hilfe zu spät. Foto: Lennart Preiss, dapd

Die Leiche eines bayerische Tourengehers ist in den Tiroler Alpen geborgen worden. Er und drei Begleiter waren am Montag von einer Lawine verschüttet worden. Seine Kameraden konnten sich befreien.

 

Prägraten/Wien – Ein seit Montag vermisster Tourengeher aus Bayern konnte nur noch tot in den Tiroler Alpen geborgen werden. Der 30-Jährige lag etwa zweieinhalb Meter tief in einem Lawinenkegel im Gebiet des Großvenedigers, wie die Bergrettung am Freitag mitteilte. Der Alpinist wollte mit drei Begleitern aus Deutschland zur Johanneshütte aufsteigen, als die Gruppe von einer Lawine überrascht wurde.

Zwei nur teilweise verschüttete Wintersportler konnten sich mit der Hilfe ihres unversehrten Kameraden selbst befreien. Die Suche der alarmierten Rettungskräfte nach dem 30-Jährigen, der komplett verschüttet wurde, war wegen der hohen Lawinengefahr schwierig. Der Mann hatte vermutlich sein Lawinensuchgerät nicht eingeschaltet. Durch die warmen Temperaturen der vergangenen Tage sei der Schnee geschmolzen und die Leiches des Mannes nun gefunden worden, sagte die Tiroler Polizei.

 

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