Lange verschollener Text Ex-Premierminister: Churchill glaubte fest an Aliens

Außerirdisches Leben? Dieser ehemalige britische Premierminister glaubte daran. Foto: AZ-Montage/imago/©WARNER BROS. PICTURES

Fremdes Leben auf anderen Planeten – warum nicht? In einem lange verschollenen Text schreibt der frühere britische Premierminister 1939, dass er das für möglich hält. Und noch vieles andere...

 

Ein angesehener Staatsmann, der an Aliens glaubt? Ja, tatsächlich. Kein geringerer als der frühere britische Premierminister Winston Churchill war offenbar davon überzeugt, dass es Außerirdische gibt.

In einem lange verschollenen Artikel hält der Politiker (1874-1965) Leben auch auf dem Mars und der Venus für möglich, berichtet der Astrophysiker Mario Livio in der Fachzeitschrift "Nature". Der elf Seiten lange Text Churchills ist fast 80 Jahre alt und wurde demnach im Churchill-Museum in Fulton im US-Bundesstaat Missouri wiederentdeckt. Livio durfte den Artikel prüfen.

Der Text soll im Jahr 1939 verfasst worden sein, ein Jahr bevor Churchill Premierminister wurde. Möglicherweise hat er den Beitrag für eine Zeitung verfasst. Denn Churchill schrieb viele populärwissenschaftliche Artikel, auch um seinen kostspieligen Lebenswandel zu finanzieren, wie die Zeitung "The Guardian" schrieb.

Schon damals sah Churchill auch die Zukunft der Raumfahrt voraus: "Eines Tages, vielleicht sogar in nicht allzu ferner Zukunft, wird es möglich sein, zum Mond zu reisen, oder sogar zur Venus und zum Mars." Am 21. Juli 1969 betraten tatsächlich die ersten Menschen den Mond: Neil Armstrong und Edwin Aldrin.

Der Astrophysiker Livio zeigt sich jedenfalls beeindruckt von Churchills Argumenten und empfiehlt den heutigen Regierungschefs, dem Beispiel des Ex-Premiers zu folgen und sich stets von wissenschaftlichen Experten beraten zu lassen.

Der leidenschaftliche Zigarrenraucher Churchill zählt zu den bedeutendsten Staatsmännern des 20. Jahrhunderts und veröffentlichte wichtige politische und historische Werke. Im Jahr 1953 bekam er den Literaturnobelpreis "für seine Meisterschaft in der historischen und biografischen Darstellung". Zu seinen Hobbys zählte auch die Malerei.

 

3 Kommentare