Landgericht Bielefeld Vermittler soll Machtstreit bei Tönnies beenden

Im Machtpoker um Deutschlands größten Fleischbetrieb wird wieder vor dem Landgericht Bielefeld gestritten. Außergerichtlich stocken die Verhandlungen seit Wochen. Die zerstrittenen Metzger finden nicht zueinander. Foto: Maja Hitij/Archiv Foto: dpa

Seit November 2014 nimmt der Machtstreit bei dem Fleischkonzern Tönnies kein Ende. Am Montag beschließt das Landgericht Bielefeld einen Vermittler zwischen dem Firmenchef Clemens Tönnies und seinem Neffen Robert einzusetzen.

 

Bielefeld - Bei Deutschlands größtem Fleischbetrieb Tönnies soll nun ein Vermittler helfen, den Streit um die Führung zu beenden. Vor dem Landgericht Bielefeld einigten sich die beiden Gesellschafter Clemens Tönnies (59) und sein Neffe Robert Tönnies (37) auf den Einsatz eines Mediators.

Clemens und Robert Tönnies halten jeweils 50 Prozent an dem Unternehmen. Seit Jahren gibt es Auseinandersetzungen um die Ausrichtung und Führung des Unternehmens.

Gemeinsames Mediations-Verfahren

Das Landgericht wird gemeinsam mit den Streitparteien die Regeln für ein Mediations-Verfahren festlegen und auch die Suche nach einem Kandidaten für diese Aufgabe begleiten. Beide Seiten erklärten sich damit einverstanden. Zuletzt waren Einigungen mehrmals kurz vor dem Ziel gescheitert.

 

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