KVR unterwegs München: Stadt kontrolliert Gastrobetriebe auf Corona-Vorgaben

Ein- und auschecken per QR-Code in einem Biergarten in Haidhausen. Auch die Gästeregistrierungen überprüfen die Kontrolleure der Stadt. Foto: Peter Kneffel/dpa

Die Corona-Regeln für Gastronomie und Einzelhandel sind vielfältig und teilweise sehr strikt. Ob diese auch eingehalten werden, überprüfen Kontrolleure des KVRs.

 

München - "Das Virus ist nicht weg, wir haben es nur sehr gut im Griff", erklärt Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle, weshalb man trotz niedriger Zahlen jetzt nicht leichtsinnig werden dürfe. Deshalb will die Stadt auch weiterhin überprüfen, ob die Corona-Regeln von Gastronomie und Einzelhandel eingehalten werden. In den vergangenen Wochen wurden bereits rund 300 Einzelhandelsbetriebe überprüft.

Strafen erst bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen

Es werden regelmäßige Kontrollgänge sowie Kontrollen nach Hinweisen durch die Bevölkerung durchgeführt. Wer jetzt Angst vor Stasi-ähnlichen Verhältnissen hat, kann beruhigt sein: Die Kontrolleure geben sich immer zu erkennen und zeigen Ihren Dienstausweis vor. Bei Erstverstößen wird außerdem zunächst nur über die aktuell geltenden Vorgaben informiert, erst bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen folgen weitere Maßnahmen.

Gastronomiebetriebe müssen nach den derzeitigen Vorgaben alles unterlassen, was eine Ausbreitung des Virus unterstützen könnte. Die Betriebe müssen unter anderem auf Mindestabstand zwischen den Tischen achten, Besteck und Geschirr darf nicht von mehreren Personen berührt werden, ausreichend Waschmöglichkeiten und Desinfektionsmittel müssen zur Verfügung stehen, außerdem muss ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept vorliegen. Auch die Registrierungspflicht der Gäste wird überprüft, die Listen sind von den Betrieben vorzuzeigen und werden von den Kontrolleuren durchgesehen.

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