Kuriose DLRG-Rettungsaktion Der Wind! Heißluftballon geht beinahe im Starnberger See baden

Heißluftballon in Not: Der Wind und die schwindenden Gasvorräte versetzten diesen Ballon in eine missliche Lage - die Bilder vom Einsatz. Foto: DLRG Pöcking-Starnberg e.V.

Am Montagmorgen erreicht die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ein ungewöhnlicher Notruf. Ein Heißluftballon droht, im Starnberger See zu wassern, die Retter müssen improvisieren. 

Bernried – Gerade nochmal gut gegangen! Ein mit einem Fahrer und zwei Passagieren besetzter Heißluftballon hätte am Montag aufgrund der Windsituation und schwindender Gasvorräte beinahe im Starnberger See notwassern müssen.

Die Leitstelle der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) entsandte daraufhin umgehend ehrenamtliche Retter, welche sich mit drei Booten auf den Weg zum Ballon machten. Dort angekommen konnten sie ihn mit einem Seil vorsichtig Richtung Land ziehen.

Ballonfahrer gelingt sichere Landung

Mit seinen restlichen Gasvorräten konnte der Ballonfahrer noch soeben über ein kleines bewaldetes Gebiet auf eine große Wiese steuern, wo ihm mit Hilfe der DLRG-Retter eine sichere Landung gelang. Verletzt wurde glücklicherweise niemend.

Notlagen mit Heißluftballons sind im Alpenvorland im Übrigen gar nicht so selten, wie man es zunächst vermutet. Bereits im Oktober 2016 mussten die DLRG-Retter am Starnberger See zu einer Notwasserung ausrücken, im September vergangenen Jahres, wiederholte sich Selbiges am Schliersee.

Die Bilder vom Einsatz sehen Sie in unserer Fotostrecke!

 

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