Kulturpavillon Ausstellung "Farb-Stoff"

"Den Weg des Lebens finden" heißt dieses Werk von Jelena Kolesnichenko, die auch im Kulturpavillon am Romanplatz ausstellt. Foto: ho

Im Kulturpavillon am Romanplatz stellen zehn Münchner Künstler zwischen 12 und 75 Jahren ihre farbintensiven Bilder, Fotos, Zeichnungen und kleinen Plastiken aus Gips aus.

 

Nymphenburg - "Farb-Stoff" ist der Titel einer Ausstellung im Kulturpavillon am Romanplatz (Arnulfstraße 294) von Montag, den 17. Februar bis Sonntag, den 23. Februar 2014. Zehn Münchner Künstler zeigen eine Auswahl ihrer farbintensiven Bilder, Fotos, Zeichnungen und kleinen Plastiken aus Gips.

Mit dieser Ausstellung zeigen die Künstlerinnen und Künstler, dass ihnen über Altersgrenzen und Grenzen unterschiedlicher Nationalitäten hinweg, obgleich sie anders denken und anders fühlen sowie völlig unterschiedliche künstlerische Schwerpunkte setzen, die Liebe zur Kunst und zur Stadt München verbindet. Der Musiker Matt Checker wird bei der Vernissage am 18. Februar um 19 Uhr seine Improvisationen in verschiedensten Stilen, von Jazz bis Flamenco, mit mal ironischen, mal philosophischen Texten, darbieten.

Zu den Künstlerinnen und Künstlern:

Jelena Kolesnichenko, geboren 1963 in Nikopol / Ukraine, gelingt es, Stimmungen von Situationen und Orten einzufangen und auf der Leinwand mit leuchtenden Farben und einer ihr eigenen Technik aus Öl und Acryl zum Leben zu erwecken. Seit 1996 arbeitet sie in München. Neben Ausstellungen in ihrer neuen Heimatstadt, so im Jüdischen Kulturzentrum und im Goethe-Institut, stellt sie deutschlandweit aus, u. a. in Düsseldorf und Magdeburg. Seit 2010 führt sie eine Kunstschule und vermittelt Ihren Schülern sowohl den Umgang mit verschiedenen Techniken und Materialien als auch vertiefte Kenntnisse der Grundlagen wie Perspektive, Farbenlehre oder Komposition.

Svetlana Breucker stammt aus Russland, Stavropolskij Krai. Von Beruf ist sie Pädagogin, fühlt sich jedoch der Kunst schon immer sehr verbunden. Seit einigen Jahren besucht sie die Kunstschule. Sie beschäftigt sich mit der Malerei, weil es ihr große Freude macht, Gefühle und Stimmungen auf der Leinwand für andere nachvollziehbar darzustellen. Tatjana Galinker wurde in der Ukraine, in der Stadt Novovolynsk, geboren. Sie lebt seit vierzehn Jahren in München. Seit Kindheit fühlt sie sich zu allen Dingen hingezogen, die außergewöhnlich, farbenfroh und irgendwie mysteriös sind. Deshalb stellt sie die Welt in sehr leuchtenden Farben dar, und wählt dabei eine figurative Darstellungsweise. In vielen Aspekten weicht Sie jedoch zugunsten der Bildaussage gezielt und in sehr charakteristischer Weise von der Realität ab.

Markus Kraus stammt aus der Oberpfalz und hat in München Maschinenbau studiert. Er lebt und arbeitet seit 19 Jahren in München. Der Anlass, vor drei Jahren sein Interesse für bildende Kunst durch eine aktive Befassung mit Zeichnung und Malerei zu erweitern, war der Wunsch seiner 12-jährigen Tochter Hannah (die ebenfalls Bilder in der Ausstellung zeigt), die Malerei „auszuprobieren“. Sein Interesse gilt insbesondere der Frage, wie mit gestalterischen Mitteln (Materialeinsatz, Farbe, Komposition) definierte Wirkungen und objektiv nachvollziehbare Assoziationen erzielt werden können.

Kateryna Mass wurde in der Stadt Odessa in der Ukraine geboren. 2001 zog sie mit ihrer Familie nach München. Seitdem hat sie ihre Leidenschaft für das Malen entdeckt. Die Malerei lässt sie den Alltagsstress vergessen und inspiriert sie, Gedanken und Ideen künstlerisch umzusetzen. Ihr Traum wäre es, nach dem Abschluss der FOS für Gestaltung, welche sie derzeit besucht, das Malen zum Beruf zu machen.

Roman Schneider wurde in München geboren und besucht die 11. Klasse des Marquartstein Gymnasiums im Chiemgau. Das Malen war immer ein fester Bestandteil seines Lebens. Es ist für ihn ein Medium, mittels dessen die Routine des Alltags schwindet. Es öffnen sich ungeahnte phantastische Welten und eine tiefe innerliche Wahrnehmung seiner Realität, seine ganz persönliche Ausdrucksweise.

Lyudmyla Yuschenko wurde in der Stadt Sumy in der Ukraine geboren. Sie war Ingenieurin der Chemie und leitete ein Chemisches Labor. Seit 2003 lebt sie in München, wo sie mit dem Malen anfing. So erfüllte sich der bereits lange bestehende Wunsch, Natur- und Genrebilder zu malen und ihr Talent auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Außerdem näht sie verschiedene Motive mit Glasperlen auf Stoffe.

Aleksander Epelbaum ist 1939 geboren und hat an der Moskauer Krupskaja Universität Malerei und Zeichnung studiert. In Litauen hat er an verschiedenen Ausstellungen und Wettbewerben teilgenommen, u.a. in Vilnius, Kaunas und Palanga. Jetzt setzt er dies in München fort, wo er heute lebt und malt.

Ulrike Kapp ist in München geboren, wo sie auch ihr Architekturstudium an der FH mit Diplom absolviert hat. Ab 1995 begann sie damit, Bilder zu malen, aber auch Prospekt- und Kleinillustrationen für das Krankenhaus Dritter Orden, den Burda- und den Meisterverlag zu erstellen. Sie stellte bereits in einigen Einzel- und Gruppenausstellungen in München und Umgebung, aus. Daneben betreibt sie seit vielen Jahren zahlreiche Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen in München und weltweit. Ihre Bilder erzählen jeweils ihre eigenen Geschichten, es geht dabei um Umweltgedanken, aber auch um persönliche Entwicklungen und gesellschaftliche Fragestellungen.

Julian Sigal ist 75 Jahre alt, in der Ukraine geboren und in Sibirien aufgewachsen, wo er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. In Omsk hat er das Schlosserhandwerk gelernt. Seit 2000 lebt er in München. Er arbeitet mit Gips und füllt Formen aus Latex damit aus. Das macht er auch jeden Sonntag mit Kindern in der Israelitischen Kultusgemeinde und in der Russischen Jugendlichen Akademie MIR.

Alexsandra Smirnova ist 12 Jahre alt und eine sehr begabte Schülerin von Julian Sigal aus der Russischen Akademie MIR. Sie bemalt kleine Figuren mit viel Gefühl und sehr viel Liebe.

 

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