Kultur Eine Analyse der Weihnachtsgrüße: Advent, die E-mail brennt!

Ist Weihnachten nur was für Kinder? Die Infantilisierung!Mit juvenilem Eifer wurde diese Karte ausgesucht, geschrieben und verschickt. Der junge Schreiber lechzt nach Aufmerksamkeit. Das Bedürfnis nach Kopf-Tätschelei ruft die Karte durchaus auch bei älteren Absendern hervor, zeigt sie doch das Kind im Manne – eine Frau würde zu anderen Karten greifen. Fazit: Millimeterpapier-Kritzeleien waren schon in der Schule populär. Doch weitet sich pseudo-kreative Infantilität auf die Hardfacts, also Geschenke, aus, ist die Weihnachts-Harmonie schnell hin. Außerdem: Den Weihnachtsmann gibt's in Süddeutschland nicht! Foto: ho

Weihnachtspost ist Last, Lust, oft Kitsch und manchmal auch daneben. Doch was sagen die Grußkarten über den Absender aus?

 

Weihnachtsgrüße zu den Festtagen sind für viele ein Muss. Ob elektronisch, animiert oder klassisch auf Papier, die Vielfalt ist groß. Doch sagt eine Email oder SMS das gleiche aus, wie eine liebevoll ausgesuchte Karte? „Keinesfalls!“, sagt Stefan Tilch, Einkaufsleiter bei Ludwig Beck. „Das ist nur bei einem Aufenthalt im Dschungel gestattet.“ Etwa 40000 Weihnachtskarten verkauft das Kaufhaus im Jahr – Tendenz steigend. Doch auch SMS werden immer beliebter. Jeder zweite Deutsche schickt im Durchschnitt zwei am Tag – sie spart Kosten und Zeit. Zeit wollte auch der Brite Henry Cole beim Weihnachtsbriefe schreiben einsparen und beauftragte 1843 einen Illustrator, ihm eine Karte mit dem Text: „Merry Christmas and a Happy New Year to You“ zu kreieren – die Geburtsstunde der Weihnachtskarte. Was sie ausdrückt – die AZ hat sich ein paar Beispiele  angeschaut - klicken Sie sich durch die Bilderstrecke...

 

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