Kündigung der Zusammenarbeit? Anti-Ismaik-Antrag: So geht es jetzt weiter

Der Kooperationsvertrag mit Hasan Ismaik (l.) soll zeitnah aufgekündigt werden. Der entsprechender Antrag von Ulla Hoppen wurde auf der letzten Mitgliederversammlung angenommen. Foto: Augenklick/sampics,Rauchensteiner

Auf der letzten Jahreshauptversammlung haben die 1860-Mitglieder für eine Kündigung des Kooperationsvertrags mit Hasan Ismaik gestimmt. Jetzt liegt ein externer Prüfungsbericht vor.

 

München - Der Aufschrei war groß, als die Mitglieder im Juni mit deutlicher Mehrheit für den Antrag von Ulla Hoppen stimmten. In diesem wird das Präsidium des TSV 1860 angewiesen, den Kooperationsvertrag mit Geldgeber Investor Hasan Ismaik aufzukündigen und zwar zügig: innerhalb der nächsten sechs Monate solle sich der Verein aus Ismaiks Umklammerung befreien.

Wie der Fan-Blog Löwenmagazin berichtet, hat Präsident Robert Reisinger, knapp vier Monate später, auf einer Versammlung des Fanklub-Dachverbands ARGE in Adelzhausen (Region 2) Auskunft über den aktuellen Stand zur Umsetzung des Antrags gegeben.

Prüfungsbericht liegt mittlerweile vor, Entscheidung wird in zwei Wochen gefällt

Laut Reisinger wurde der Antrag zur Prüfung an eine externe Gesellschaft weitergegegeben. Seit Donnerstag sei die Prüfung beendet. Der ausführliche Prüfungsbericht (die Kurzversion misst 40 Seiten!) soll dem Verein mittlerweile vorliegen. Der Verwaltungsrat hat nun 14 Tage Zeit, sich durch den Wälzer durchzuarbeiten und zu entscheiden, ob und wie sich der Antrag realisieren lässt. In knapp zwei Wochen soll es dann auch eine offizielle Stellungsnahme des Vereins geben.

 

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