Kritik prallt an ihr nicht ab Cosma Shiva Hagen: "Ich bin zu sensibel"

Ein kleiner Werbe-Spot mit Cosma Shiva Hagen löste einen Shitstorm aus, mit Kommentaren weit unter der Gürtellinie. An Hagen ging das nicht spurlos vorüber - doch neben ihrer sensiblen Seite steckt auch ein kleiner Punk in der Schauspielerin, wie sie in einem Interview verrät, und der wusste sich schon zu helfen.

 

In der Schauspielbranche sollte man ein dickes Fell haben. Dass dies auch für Werbeaufträge gilt, musste Cosma Shiva Hagen am eigenen Leib erfahren. Nach einem im Grunde harmlosen TV-Spot für eine Partnervermittlung hagelte es Kritik für die 33-Jährige, unter anderem, weil sie selbst gar nicht Single ist. Zum Zeitpunkt des Drehs war sie allerdings noch solo, wie sie der "Welt am Sonntag" erzählt. Die Online-Häme machte ihr dennoch zu schaffen, denn eine dicke Haut habe Hagen nicht. "Wenn man die nicht hat, hat man dann schon Probleme. Ich bin zu sensibel."

Weshalb man sich derart an dem Spot störte, ist ihr allerdings ein Rätsel. "Ist doch besser, als für irgend 'ne Burgerkette zu werben", sagt sie, möglicherweise in Anspielung auf Kollegen wie Moritz Bleibtreu, der für eine Werbung für eine Fastfood-Kette ebenfalls Kritik erntete. Hagen zog ihre Konsequenzen aus den heftigen Reaktionen: "Ich werde keine TV-Werbung mehr machen."

Außerdem konnte sie sich eine freche Twitter-Nachricht an alle ihre Kritiker, die teils weit unter der Gürtellinie kommentierten, nicht verkneifen. "Das ist der innere Punk [in mir]", erklärt Hagen der "WamS", obwohl ihre Art der Rebellion eigentlich das Spießertum gewesen sei.

So wie in der disziplinierten Cosma ein Punk schlummert, steckt in ihrer schrillen Mutter Nina (59), die neben Cosma als Synchronsprecherin beim Kinofilm "Biene Maja" ab 11. September im Kino zu hören ist, eine sanfte Seite. "Meine Mutter ist... schon immer Kind geblieben - was ich als superpositive Eigenschaft einschätze", stellt die Schauspielerin klar.

 

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