Kristian Böhnlein frustriert Gegen Aspach: Höchststrafe für Löwen-Mittelfeldspieler!

Kristian Böhnlein vom TSV 1860: Wurde gegen Sonnenhof Großaspach ein- und ausgwechselt. Foto: imago/Sven Simon

Kristian Böhnlein muss beim Löwen-Remis gegen Sonnenhof Großaspach die Höchststrafe für Fußballer hinnehmen. Sechzig-Coach Daniel Bierofka begründet hinterher seinen drastischen Schritt.

 

München - Im Fußballjargon ist gemeinhin dann von Höchststrafe die Rede, wenn ein Spieler während einer Partie zuerst ein-, dann aber wieder ausgwechselt wird.

Daniel Bierofka begründet Maßnahme

So geschehen: Kristian Böhnlein vom TSV 1860 beim 2:2 gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Sechzig-Coach Daniel Bierofka wechselte den Kronacher nach der Halbzeit (46. Minute) für den gelb-rot-gefährdeten Romuald Lacazette ein, um den 28-jährigen Franken dann in der 77. Minute für Alessandro Abruscia wieder auszuwechseln. 

Böhnlein verließ freilich geknickt den Platz, 31 Minuten dauerte sein Arbeitstag auf demselben. Nach der Partie begründete Bierofka diese Maßnahme - und zwar mit einer taktischen Änderung.

"Ich wollte noch einen offensiven Wechsel. Wir haben umgestellt, mussten alles auf eine Karte setzen", erklärte der 39-jährige Löwen-Trainer mit Blick auf das zwischenzeitliche 1:2 (70.): "Es war ein taktischer Wechsel."

Kristian Böhnlein kann nicht überzeugen

Böhnlein hatte bei seinem Drittligadebüt aber auch nicht überzeugt, bekam für seinen Kurzeinsatz nur die AZ-Note 5. (Lesen Sie hier die Einzelkritik zum Löwen-Remis

Bierofka bemängelte nach dem Spiel, dass seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit die Schnittstellen im Mittelfeld nicht verteidigt bekam. Das wäre nicht zuletzt auch der Job des Ex-Bayreuthers gewesen. Dieser dürfte das Spiel gegen die Schwaben und seine Premiere in der Dritten Liga nicht in guter Erinneruntg behalten.

 

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