Kriminalpolizei ermittelt Sieben Geldbörsen geklaut: Ist Heimausreißer (13) der Täter?

Er fragt nach 10 oder 20 Cent zum Telefonieren - und entreißt dann seinem Opfer die Geldbörse. Die Polizei spricht von einer Serie raubähnlicher Geldbörsendiebstähle.

 

München - Sieben Taten sind inzwischen bekannt. Zwischen dem 29.5.2013 und dem 11.6.2013 liefen sie, übers gesamte Stadtgebiet verteilt, laut Polzei immer auf ähnliche Weise ab:

Ein Jugendlicher bat Passanten um 10 beziehungsweise 20 Cent zum Telefonieren. Nachdem die Gefragten ihre Geldbörsen hervorgeholt hatten, entriss der Junge sie ihnen und flüchtete im Anschluss mit seiner Beute.

In einem Fall eskalierte der Diebstahl, da sich die Geschädigte, eine 59-jährige Münchnerin, massiv zur Wehr setzte und sich dabei einen Daumennagel abbrach.

Nach Information der Polizei ist ein 13-jähriger Schüler aus München für alle Delikte verantwortlich, der in einer Jugendhilfeeinrichtung in Schwarzenbruck untergebracht ist. Seit dem 10.06.2013 ist er dort - erneut - abgängig.

Zu seiner endgültigen Identifizierung als Täter sind noch umfangreiche Ermittlungen durch die Münchner Kriminalpolizei erforderlich.

Warnhinweis: Die Münchner Polizei warnt vor der beschriebenen Methode, bei der hilfsbereite Passanten um Kleingeld zum Telefonieren gebeten werden. Sollten Sie helfen wollen, dann halten Sie bitte ausreichenden Abstand, um ein Entreißen Ihres Geldbeutels verhindern zu können. Sollten Sie Opfer geworden sein, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei unter der Notrufnummer 110.

 

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