Kriminalität Trauriger Rückblick: Gewaltverbrechen in Bayern 2011

Vom Inzest mit den eigenen Töchtern über brutale Morde bis hin zu falschen Geständnissen: Zahlreiche Gewaltverbrechen beschäftigten die Gerichte 2011 - eine traurige Übersicht. Foto: dpa

Vom Inzest mit den eigenen Töchtern über brutale Morde bis hin zu falschen Geständnissen: Zahlreiche Gewaltverbrechen beschäftigten die Gerichte 2011 - eine traurige Übersicht.

 

München/Nürnberg - Als einer der wohl spektakulärsten Fälle dürfte das Wiederaufnahmeverfahren um den rätselhaften Tod eines Landwirts vor dem Landgericht Landshut im Februar in Erinnerung geblieben sein. Die Ehefrau des Opfers sowie seine beiden Töchter und ein Freund hatten in einem ersten Verfahren 2005 vor dem Landgericht Ingolstadt ausgesagt, dem 52 Jahre alten Mann mit einem Knüppel den Schädel eingeschlagen, seine Leiche zerstückelt und den Hofhunden zum Fraß vorgeworfen zu haben, weil er die Familie jahrelang tyrannisiert habe. Wegen Totschlags wurden die vier daraufhin zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Im Frühjahr 2009 wurde dann in einem Auto in der Donau überraschend die äußerlich unversehrte Leiche des mutmaßlichen Opfers gefunden – und die früheren Geständnisse in Frage gestellt. Das anschließende Wiederaufnahmeverfahren endete schließlich mit Freisprüchen für die Angeklagten.

 

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