Kopf gegen Wand geschlagen Giesing: Münchnerin (28) an Friedhofsmauer vergewaltigt

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Der Tatort beim Ostfriedhof. Foto: Sigi Müller

Eine 28-jährige Münchnerin ist am vorletzten Samstag von einem Unbekannten am Ostfriedhof vergewaltigt worden. Aus Scham erstattete das Opfer erst eine Woche später Anzeige.

 

Giesing - Ein Unbekannter am Ostfriedhof fällt über eine 28 Jahre alte Münchnerin her und schlägt ihren Kopf gegen die Wand. Aus Scham hat eine 28-Jährige ihren Peiniger nicht sofort angezeigt. Erst nachdem sie sich einem Freund anvertraut hatte, fand sie den Mut, zur Polizei zu gehen. Diese sucht jetzt nach Zeugen.

Die Münchnerin war am Samstag, 20. Juni, gegen 23.30 Uhr vom Ostbahnhof in Richtung Ostfriedhof unterwegs. "Es kann sein, dass der Täter ihr bereits seit dem Ostbahnhof gefolgt ist", sagt Polizeisprecher Werner Kraus.

Auf Höhe der St. Martin-Straße 44, auf der Friedhofseite, wurde die Frau unvermittelt von einem unbekannten Mann gegen die Friedhofsmauer gedrückt. Mehrmals schlug der Unbekannte den Kopf der Frau gegen die Mauer.

Ostfriedhof: Münchnerin vergewaltigt

Anschließend versuchte der Mann, die 28-Jährige zu vergewaltigen. Die Frau wehrte sich zunächst erfolgreich, allerdings kam es trotzdem zu sexuellen Handlungen. Danach ließ der Unbekannte von seinem Opfer ab und flüchtete.

Das Kommissariat 15 ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 175 cm groß, ca. 30 Jahre alt, sehr schlank; er war bekleidet mit einer dunkelgrünen Baseballkappe, beigem langem Hemd und Jeans.


Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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