Konzert in Brighton ohne Smartphones Mumford & Sons verbannen Handys aus der Halle

Marcus Mumford bei einem Auftritt in Florida - Handys waren gestattet Foto: John Davisson/Invision/AP

Das Smartphone ist mittlerweile allgegenwärtig in den Konzerthallen Europas. Nur die Folk-Pop-Stars Mumford & Sons wollen dem Wahn nun ein Ende setzen: Bei ihrem Konzert im britischen Brighton sind Handys verboten.

 

Musiker mokieren sich schon länger über den Smartphone-Wahn ihres Publikums. So konsequent wie Mumford & Sons ("Little Lion Man") haben bislang allerdings nur wenige reagiert: Beim Konzert der stilprägenden Folk-Pop-Band am Montag in Brighton werden Handys Hausverbot haben, wie das britische Musikmagazin "NME" berichtet. Wer mit seinem Telefon zur Halle kommt, muss es an der Garderobe abgeben.

Ein bisschen Chaos ist dem Bericht zufolge bei dieser Aktion durchaus einkalkuliert - schließlich fasst der Saal des "Dome" in der südenglischen Küstenstadt rund 2.000 Besucher. Und so werden die Fans schon vorab aufgefordert, mindestens eine Stunde früher zu kommen, wenn sie ihr Handy in der Tasche haben. Und Extra-Zeit einzukalkulieren, um das gute Stücke nach dem Konzert wieder zu erhalten.

Die skurrile Aktion ist allerdings nicht einem allgemeinen Hass der Band um Sänger Marcus Mumford (28) auf verwackelte Smartphone-Videos und displayfixierte Konzertbesucher geschuldet. Vielmehr will die Band ganz konkret verhindern, dass Aufnahmen ihrer neuen Songs den Weg an die Öffentlichkeit finden. Anfang Mai erscheint ihr drittes Album "Wilder Mind". Songs aus dem Werk werden mit Sicherheit auch live in Brighton zu hören sein.

 

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