Konferenz zur Zeitgeschichte "Das 20. Jahrhundert und der Erste Weltkrieg"

Bericht zur Mobilmachung in den Lübeckischen Anzeigen vom 2. August 1914. Eine Konferenz im Institut für Zeitgeschichte widmet sich dem Ersten Weltkrieg. Foto: Wikipedia/de:Wilhelm Dahms

Eine internationale Konferenz am Institut für Zeitgeschichte will die Geschichte des Ersten Weltkriegs neu beleuchten.

 

Neuhausen - 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Er gilt als große historische Wendemarke. War er das wirklich, und wenn ja: weltweit? Wie sind dieses Ereignis und vor allem seine Wirkungen in der globalen Geschichte des 20. Jahrhunderts zu verorten?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich vom 14. bis 16. November eine große internationale Konferenz am Münchner Institut für Zeitgeschichte.

Eröffnet wird die Konferenz im Institut für Zeitgeschichte, Leonrodstraße 46 b, am  Donnerstag (14. November) um 17.30 Uhr mit einem Abendvortrag von Jürgen Osterhammel (Konstanz) und setzt sich in den Folgetagen in vier international besetzten Panels fort.
Die Konferenz schließt mit einer resümierenden Podiumsdiskussion am Samstag, 16. November, mit Jay Winter (New Haven), Alan Kramer (Dublin), Akira Iriye (Cambridge, Mass.) und Stefan Martens (Paris).
Die Abschlussdiskussion unter Leitung von Andreas Gestrich (London) beginnt um 18 Uhr.

Das Institut für Zeitgeschichte München - Berlin, die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und das Institut Français eröffnen mit dieser hochkarätig besetzten Tagung die analytische Rückschau auf den Ersten Weltkrieg, der 2014 eines der zentralen Themen der historischen Agenda darstellt.

Die Münchner Konferenz will sich dabei nicht auf gewohnte eurozentrische Perspektiven und traditionelle Betrachtungsweisen beschränken: Auflösung, Neuformierung und Kontinuität von Ordnungen sind stattdessen die Leitbegriffe, unter denen der Blick auch auf das Weltgeschehen außerhalb Europas gelenkt werden soll.

Politische, soziokulturelle, ökonomische und rechtliche Ordnungen auf internationaler und nationaler Ebene werden dabei ebenso thematisiert wie ideologische Ordnungssysteme und neue Wissensordnungen.

Ziel der Konferenz ist damit ein neuer Blick auf die Wirkungsgeschichte des Ersten Weltkriegs im 20. Jahrhundert.

 

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