Kommunalwahl ÖDP fordert: "Schutz vor Verkehr und Lärm"

Mit dem sogenannten Lieber-Mobil will die ÖDP auf Wahlkampf-Tour in den Stadtteilen gehen. Foto: ÖDP/ho

Die ÖDP will mit einer eigenen Liste bei den Bezirkswahlen antreten. Die Partei fordert menschengerechtes Wohnen, Freiräume und weniger Verkehr und Lärm in Schwabing.

 

Schwabing - Die ÖDP des Stadtbezirks Schwabing-Freimann hat nun ihre Liste für die Wahlen zum Bezirksausschuss aufgestellt. Der Spitzenkandidat Michael Sandweg führt die Liste an. Er erklärt: „Um unseren Stadtteil grüner und lebenswerter zu gestalten, wollen wir mit mindestens zwei Mitgliedern in den Bezirksauschuss 12 (Schwabing-Freimann) einziehen. So wollen wir zur viertstärksten Kraft im Stadtteilparlament werden.“

Inhaltlich stehen die Kandidaten der ÖDP für grüne Oasen, einladende Stadtteilplätze, Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und Lärmschutz. Verstärkung gibt es von den Kollegen aus dem Stadtrat. So steht auf der Agenda der ÖDP-Stadtratskandidaten die Umsetzung 25 neuer lebenswerter Stadtteilplätze für München.

Der Spitzenkandidat Sand lebt seit 35 Jahren in München, davon seit 25 Jahren in Schwabing-Freimann. Beruflich ist er als IT-Berater tätig. Daneben ist er in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in seiner Kirchengemeinde aktiv. Sandweg fordert: „In unserem Stadtbezirk muss menschengerechtes Wohnen möglich sein: Bezahlbar, mit ausreichend Freiräumen und Schutz vor zuviel Verkehr und Lärm.“

Ein besonderes Anliegen ist dem ÖDP-Politiker dabei die sinnvolle Steuerung des Verkehrs. Sandweg möchte erreichen, dass mehr Menschen umweltfreundliche Verkehrsmittel benutzen. „In Schwabing-Freimann bilden Bahnanlagen, Autobahnen und Kasernengebiete große Riegel mit enormer Sperrwirkung. Sie zwingen insbesondere Fußgänger und Radfahrer zu weiten Umwegen. Wir wollen die Nutzung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln erleichtern und fördern. Das reduziert außerdem auch den Verkehrslärm.“

Bei der Bezirksausschusswahl gilt zwar keine Fünf-Prozent-Hürde, aber bis 3. Februar müssen 340 Unterstützer-Unterschriften aus dem Stadtteil vorliegen, damit die ÖDP mit einer eigenen Liste antreten darf. 

 

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