Kokain-Fund Familienvater als Drogen-Schmuggler

Nicht einmal gut versteckt waren die Pakete voller Kokain. Zusammen ergaben sie eine Menge von sechs Kilogramm. Foto: Polizei

FEUCHT Einen guten Riecher hatte die Polizei auf der A3 bei Feucht: Sie ließen einen Drogenhändler auffliegen. Schlimm: Der 30-Jährige ist Familienvater – und seine beiden Kinder saßen mit im Drogenauto!

 


Der Albaner im BMW X5 wurde routinemäßig kontrolliert. Die Beamten zogen ihn in der Nacht zum Montag aus dem Verkehr. Es stellte sich heraus, dass weder er noch seine Frau (26) Ausweise dabei hatten. Zur Klärung der Identität kamen die Eltern und die beiden Töchter (3 und 6) auf die Dienststelle.

Die Ehefrau fiel aus allen Wolken


Dann die große Überraschung: Im Auto entdeckten die Ermittler Hinweise auf Drogen. Sie nahmen sich das Nobel-Auto einmal genauer vor. Als sie den Kofferraum öffneten, glaubten sie kaum, ihren Augen zu trauen: Die Familien-Kutsche war eine Drogen-Karre!


Sie stießen auf sechs Kilogramm Kokain, das in der Ersatzrad-Mulde versteckt war. Die Ehefrau fiel aus allen Wolken, sie wusste wohl nicht, dass ihr Gatte als Drogen-Kurier unterwegs war. Ihre Überraschung war wohl glaubwürdig, der Staatsanwalt ließ sie auf freiem Fuß, sie konnte sich nach der Vernehmung auch wieder um ihre beiden Töchter kümmern.


Der Mann wurde festgenommen, Haftbefehl wurde beantragt. In seiner Vernehmung gab der Tatverdächtige zu, dass er als Kurier das Rauschgift nach Italien hätte transportieren sollen.

 

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