Kölns Strafbank-König Pinizzotto stichelt vor seiner Rückkehr gegen den EHC

Der Ex-EHCler Pinizzotto spielte heute zum ersten Mal an seiner alten Wirkungsstätte am Oberwiesenfeld. Foto: dpa

Kölns Strafbank-König Pinizzotto stichelt vor seiner Rückkehr ans Oberwiesenfeld gegen den EHC. Der siegt 2:1 nach Verlängerung.

 

Er ist der unumstrittene Meister der Provokation: Strafbankkönig Steve Pinizzotto. Und so postete der Stürmer der Kölner Haie vor seinem ersten Spiel an alter Wirkungsstätte in München, wo der 34-Jährige die vergangenen drei Spielzeiten für den EHC Red Bull München seine Spiel- und Kampfkunst präsentiert hatte, auf Instagram ein Foto: "Off to the rats nest."

Auf dem Weg ins Rattennest. Trotz der drei Meistertitel, die er mit dem EHC geholt hat, ist sein Verhältnis zu Trainer Don Jackson und Manager Christian Winkler fundamental gestört: "Ich treffe auf beste Freude und auch Lieblingsfeinde", hatte Pinizzotto im exklusiven Interview mit der AZ erklärt: "Ich habe in München fast den Spaß am Eishockey verloren."

Pinizzotto: "Ihr kennt mich, ich will Tore machen und ein paar harte Checks verteilen"

Spaß hatte Pinizzotto, der Sheriff, am Sonntag beim EHC, der die letzten beiden Partien verloren hatte, zumindest zum Teil. "Ihr kennt mich, ich will Tore machen und ein paar harte Checks verteilen", sagte der Bad Boy der DEL vor der Partie. Den ersten deftigen Check bekam Verteidiger Andrew Bodnarchuk nach fünf Minuten ab, später traf es dann Ryan Button. In der 15. Minute das erste Scharmützel, die ersten Eishockey-Nettigkeiten. Die Fans skandierten Richtung ihres ehemaligen Lieblings: "Pinner, Du A****loch."

Der grinste auf seine ureigenste, sarkastisch-hämische Art. Nach 30 Minuten nahm Pinizzotto nach einem Stockschlag an dem Ort Platz, den man getrost als sein Wohnzimmer bezeichnen kann: der Strafbank.
In der 46. Minute fand er sich dort nach einem Handgemenge mit John Mitchell wieder. Das war’s, mehr Akzente konnte Pinizzotto bei dem 2:1-Sieg des EHC nach Verlängerung (Tore: Mads Christensen, Patrick Hager) nicht setzen. Zum Abschluss gab’s ein kleines Pläuschchen mit Münchens Justin Shugg, der die Nummer 14 trägt, die Pinizzotto in München hatte. Zu ein paar "A****loch"-Sprechchören verließ der Sheriff das Eis.
 

 

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