Knapper Sieg gegen Gießen 46ers FCBB-Coach Djordjevic: "So schlägt man meine Bayern"

Sichtlich angefressen: Bayern-Coach Sasa Djordjevic Foto: dpa

FC Bayern Basketball: Trainer Sasa Djordjevic ist nach dem knappen Sieg in Gießen sauer und fordert sein Team heraus.

 

Die Weste der Bayern-Basketballer ist noch weiß, doch der Erfolg des Teams von Neu-Trainer Sasa Djordjevic war alles andere als glänzend. Am Ende setzte sich der Meister von 2014 bei Gießen 46ers glücklich mit 72:68 durch und feierte damit den vierten Sieg im vierten Bundesliga-Spiel dieser Saison.

Zwischenzeitlich sahen die Münchner sogar wie die sicheren Verlierer aus, nach einem starken Start hatten sie vollkommen den Rhythmus verloren und lagen Mitte des dritten Viertels mit 13 Punkten hinten, erst im Schlussviertel kam der FC Bayern wieder ins Spiel und sicherte sich in einer dramatischen Schlussphase durch einen Dreier von Topscorer Maximilian Kleber und einen Freiwurf von Anton Gavel noch den Sieg.

Djordjevic gibt Konkurrenz Tipps: "Attackiert die Bayern gerade beim Offensivrebound"

„Egal, wie das Spiel ausgeht, es wäre richtig gewesen. Wir haben jetzt gewonnen, aber Gießen war sehr, sehr bereit, dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben sie zu ihren Würfen eingeladen, das darf nicht unsere Art sein“, erklärte Bayerns Trainer Djordjevic, der dann noch zu einer ungewöhnlichen Maßnahme griff und versuchte, sein Team bei der Basketballer-Ehre zu packen: „Was mir nicht gefällt, ist, dass wir erneut ein Reboundduell verloren haben. Das ist auch die Nachricht, die ich hier ganz offen öffentlich machen will: Attackiert die Bayern gerade beim Offensivrebound, dann kriegst du sie! Mal sehen, wie meine Mannschaft nun darauf reagiert.“

Djordjevic liefert also vor dem Spiel der Bayern im EuroCup bei Zenit St. Petersburg (Mi, 19 Uhr) dem Gegner die Formel, mit der man sein Team schlagen kann. Immer mal was Neues! Kleber, der mit zwölf punkten zusammen mit Gavel Topscorer der Münchner war, meinte zu dem glücklichen Sieg: "Wir haben heute so viele Fehler gemacht, die müssen wir jetzt analysieren und dann abstellen." Der Trainer wird’s gerne hören.

 

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