Knapper Erfolg in Mannheim EHC München beschert Jubilar Seidenberg einen Sieg

, aktualisiert am 19.02.2020 - 15:10 Uhr
Münchens Torschütze Trevor Parkes (rechts) lässt sich von seinen Mannschaftskollegen für sein Tor zum 1:1 gegen Mannheim feiern. Foto: Uwe Anspach/dpa

Ansage vom Tabellenführer: Der EHC Red Bull München hat in der DEL gegen Verfolger Adler Mannheim mit 2:1 gewonnen.

 

Mannheim/München - Sieg im Spitzenspiel der DEL: Tabellenführer EHC Red Bull München beweist beim Rangzweiten Adler Mannheim einen langen Atem und behauptet sich am Dienstagabend knapp mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0).

In einer ausgeglichenen Partie vor 13.305 Zuschauern krönten die Münchner damit das 1000. DEL-Spiel von Yannic Seidenberg mit einem Erfolg. Der Jubilar steuerte im Duell mit seinem Ex-Klub eine Torvorlage bei. Der 36-Jährige Seidenberg ist der sechste Spieler, der diesen Meilenstein erreicht.

Rekordhalter ist der langjährige Kölner Verteidiger Mirko Lüdemann mit 1.199 Spielen, es folgen die Düsseldorfer Daniel Kreutzer (1.066) und Niki Mondt (1.060), der Ingolstädter Meisterspieler Patrick Köppchen (1.026) und der Wolfsburger Kapitän Sebastian Furchner (1.024).

Mannheim führt dank Rendulic, München kontert

Bei sechs ausstehenden Spielen der regulären Saison liegt München elf Punkte vor den zweitplatzierten Adlern und dürfte die Hauptrunde als bestes Team abschließen. Seidenberg bereitete in der 47. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Trevor Parkes vor, 52 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte Christopher Bourque das Siegtor für die Gäste aus Bayern.

Mannheim war durch Borna Rendulic (3.) im 50. DEL-Duell der beiden dominierenden Teams der letzten Jahre in Führung gegangen. Seidenberg, einer der Olympiahelden von 2018, wurde vor der Partie auch von den Mannheimer Fans mit viel Applaus bedacht, als er mit einem Trikot mit der Nummer "1000" geehrt wurde.

Im Schatten des Spitzenduos rückte das Überraschungsteam Straubing Tigers durch das 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) bei der Düsseldorfer EG bis auf einen Punkt an Mannheim heran. Die Eisbären Berlin festigten den vierten Rang durch das 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) gegen die Iserlohn Roosters. Die Nürnberg Ice Tigers feierten ein 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) gegen den Augsburger Panther.

 

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