Kleeblatt Der Kampf um Onuegbu

Arzt mit Patient: Harry Hauer stützt Kingsley Onuegbu. Foto: Wolfgang Zink

FÜRTH Kingsley Onuegbu scheint für Greuther Fürth unersetzlich zu sein. Vor allem beim Saisonfinale am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Düsseldorf, dem letzten Gefecht um Relegationsplatz drei. Pech nur, dass sich der Nigerianer beim 4:1 in Oberhausen einen Außenbandabriss im linken Sprunggelenk zugezogen hat.
„Es ist denkbar, dass wir ihn bis Sonntag hinkriegen”, verbreitete Team-Arzt Harry Hauer (67) gestern etwas Hoffnung. Denn Onuegbu ist wichtig fürs Team. Beim 1:0 gegen Bielefeld bereitete er den Siegtreffer von Nico Müller vor, beim 4:1-Sieg in Oberhausen traf er doppelt, nun soll er auch gegen Düsseldorf für die nötigen Tore sorgen.

 

"Ich habe ein Knacken gehört"


„Ich habe es nach meinem Tor zum 2:0 knacken gehört. Ich wusste aber, dass der Knöchel nicht wieder gebrochen war”, erzählt Kingsley und versprach: „Gegen Düsseldorf bin ich hundertprozentig dabei.”
Nach der jüngsten Diagnose ist die Wahrscheinlichkeit nicht mehr so hoch. Derzeit ist Onuegbus linkes Sprunggelenk „noch angeschwollen und bereitet ihm ziemliche Schmerzen”, wie Hauer berichtet. Aber bis zum Sonntag ist es noch ein Weilchen hin. Der Kleeblatt-Arzt: „Wir versuchen es mit Stabilisationsübungen und Spritzen rechtzeitig hinzubekommen.”
Nach seinem Knöchelbruch beim 1:0-Sieg gegen Union Berlin am 23.Januar war Onuegbu drei Monate außen vor, bei seinem Comeback gegen Bielefeld schien es, als wäre er nie weg gewesen. Kaum auszudenken, wenn er nun, beim alles entscheidenden Spiel gegen Düsseldorf passen müsste. Trainer Mike Büskens jedenfalls rechnet mit ihm: „Ich bin optimistisch, dass seinem Einsatz nichts im Wege stehen wird.”

 

0 Kommentare