Klassik Klassische Moderne in der Rotunde

In der Pinakothek der Moderne auf Benjamin Brittens Spuren. Foto: Florian Ganslmeier/Pinakothek

Nachtmusik in der Pinakothek der Moderne: Am Samstag dirigiert Christoph Poppen Benjamin Britten.

 

Wie kein anderer Komponist hat der 1913 geborene Benjamin Britten das Musikleben im Großbritannien der Nachkriegszeit bestimmt. Sein Einfluss ist bis heute in der angelsächsischen Musik deutlich vernehmbar.

Dabei war Britten – im Gegensatz zu den bedeutenden Vertretern der Neuen Musik etwa in Deutschland und Frankreich – kein stilistischer Neuerer: In seinem umfangreichen Schaffen finden sich verschiedenste Einflüsse, die von barocken Formen bei Purcell und von der Wiener Klassik über Stravinsky und Schönberg bis hin zu Anregungen ostasiatischer Musik reichen. Die „Nachtmusik der Moderne“ will eine Spur durch dieses umfangreiche Oeuvre legen.

Christoph Poppen, der langjährige künstlerische Leiter des Münchener Kammerorchesters, dirigiert das Konzert und gestaltet auch das einführende Gespräch mit Norbert Abels, Chefdramaturg der Frankfurter Oper, der 2008 die erste umfassende deutschsprachige Monographie über Benjamin Britten vorgelegt hat.

Pinakothek der Moderne, Samstag, 31. Januar, Beginn: 22 Uhr. Das Gespräch (begrenzte Platzzahl) beginnt eine Stunde früher. Restkarten Tel. 46 13 64-30

 

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