Klare Aussagen vor Gericht Tom Cruise gesteht: "Scientology war ein Trennungsgrund"

Tom Cruise bei einer Filmpremiere im April in London Foto: Jon Furniss/Invision/AP

Hollywood-Star Tom Cruise hat jetzt erstmals zugegeben, dass Scientology ein Grund für das Ende seiner Ehe mit Katie Holmes gewesen sei. In einem Gerichtsverfahren gegen einen Verlag äußerte sich der Schauspieler zudem dazu, ob seine Tochter weiterhin Mitglied von Scientology sei.

 

Los Angeles - Es gab viele Gerüchte, welche Rolle Scientology bei der Trennung von Tom Cruise (51) und Katie Holmes (34) gespielt hat. Auf die Frage, ob Holmes ihn unter anderem verlassen hat, um Tochter Suri (7) zu beschützen, hat der Schauspieler jetzt selbst zugegeben: "Hat sie das gesagt? Ja, das war eine der Thesen." Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor, die der US-Internetseite "radaronline.com" vorliegen.

Das Thema kam im Rahmen einer Klage in Höhe von 50 Millionen US-Dollar von Cruise gegen die Magazine "Life & Style" und "InTouch" des Bauer-Verlags auf, die behauptet hatten, er würde sich nicht ausreichend um seine Tochter kümmern. Auf die Frage, ob Scientology eine Gefahr für Suri sei, reagierte Cruise empört: "Hören Sie mir zu, ich finde Ihre Frage beleidigend." Und weiter: "Es gibt keinen Grund, meine Tochter vor meiner Religion zu beschützen."

Cruise betonte zudem, er habe Suri "auf keinen Fall aus meinem Leben gestrichen - weder physisch, noch emotional, finanziell oder sonst irgendwie." Allerdings gab Cruise zu, dass Suri nicht mehr Mitglied von Scientology sei.

 

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