Keine Papierkarten mehr Neuerung beim MVV: Tickets bald im Scheckkarten-Format

Die geplante MVV-Karte im Scheckkarten-Format Foto: MVV/AZ

Sie sieht aus wie ein Bankkarte – und soll die immer neuen Papp-Tickets ersetzen: Der MVV plant für Abo-Kunden eine grüne Scheckkarte.

München - Der MVV will mit der Zeit gehen – und plant eine Neuerung, über die sich der ein oder andere Fahrgast freuen dürfte: Schon in den nächsten Monaten sollen Abo-Kunden eine "Scheckkarte" zum Bahnfahren dauerhaft nutzen können, so die Idee. (Lesen Sie hier: MVV-Chef Bernd Rosenbusch: Das sind seine Pläne)

Geplant ist ein solches Angebot für die MVV-Zeitkarten – also zum Beispiel Wochen- oder Monatskarten. Oder anders gesagt: Karten, für die man als Fahrgast ein Abo abschließt. Praktisch: Man hat nur noch eine Karte – die immer neuen, kleinen Papp-Karten, die zwischen den Geldscheinen schnell mal verloren gehen können, sind dann Geschichte. (Lesen Sie hier den AZ-Kommentar zum Rundumschlag des MVV-Chefs

Umstellung auf Chip: Noch gelten die Papp-Karten 

Geht die geplante MVV-"Scheckkarte" indes verloren, wird sie gesperrt und eine neue ausgegeben. Ähnlich wie bei einer Bankkarte. Nur dass man damit eben mit der Bahn fährt.

"Die Weiterentwicklung zu Chipkarten hat den Vorteil, dass die Chipkarte einmalig an den Kunden versandt wird und dann für mehrere Jahre verwendet werden kann", heißt es beim MVV - die elektronische Fahrkarte werde dann bei Verlängerung des Abos jährlich automatisch erneuert.

Die Erfassung funktioniert ebenfalls recht simpel: Der Kontrolleur zieht die vorgezeigte Karte durch sein Kontrollgerät – und sieht, ob der Fahrgast mit einem gültigen Ticket unterwegs ist.

Ob sich die neue Chip- Karte bewährt, wird sich zeigen. Noch gelten die alten Papp-Karten. "Eine Umstellung aller Abonnements auf Chipkarten ist momentan in der Planung", hat der MVV angekündigt.

 

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