Kein sofortiger Abbruch FC Bayern Basketball: Bundesliga pausiert mindestens bis Ende April

Der Ball bei Bayerns Basketballern ruht noch bis mindestens Ende April. Foto: sampics/Augenklick

Die Basketball-Bundesliga setzt ihren Spielbetrieb bis mindestens Ende April aus. Dies gab die Liga nach einer Sitzung mit allen Vereinen am Mittwoch bekannt.

 

München - Die Basketball-Bundesliga kämpft weiter vehement um die Fortsetzung ihrer Saison und hat sich trotz der gravierenden Folgen der Corona-Krise noch einmal gegen einen Abbruch der aktuellen Spielzeit entschieden. Darauf verständigten sich die Liga und die 17 Klubs gestern in einer rund dreistündigen Videoschalte und beschlossen, den Spielbetrieb noch einmal weiter bis zum 30. April auszusetzen.

"Es war unser Ziel, uns die Chance auf die Fortsetzung der Saison zu erhalten und das ist uns mit breiter Zustimmung gelungen", sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. Es gab wohl nur zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung. Die BBL spricht in einer Mitteilung davon, die Liga "gegebenenfalls mit einem gekürzten respektive verdichteten Modus" fortsetzen zu wollen.

Sportchef der Bayrn-Basketballer Pesic: "einzig logische Entscheidung"

Zahlreiche Klubs hatten ihre ausländischen Spieler in die Heimat fliegen lassen, einige Vereine hatten bereits die Verträge mit fast der Hälfte der Mannschaft aufgelöst. Vor allem die kleineren Klubs geht es ums Überleben. "Es geht darum, den Fortbestand der Basketball Bundesliga und aller Klubs zu sichern", sagte Martin Geissler, Geschäftsführer des Mitteldeutschen BC.

"Der BBL-Beschluss ist die einzig logische Entscheidung", sagte Marko Pesic, Geschäftsführer der Bayern-Basketballer, der sich bereits am Samstag im AZ-Interview klar gegen einen sofortigen Liga-Abbruch positioniert hatte: "Somit besteht auch weiterhin Zeit, zu diversen Problemstellungen und Szenarien Lösungen zu erarbeiten."

 

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