Kaum Zuschauer "No Body is perfect" abgesetzt: Letzte Folge kann online gestreamt werden

Die vier Coaches von "No Body is perfect" wollten mit ihrem TV-Experiment zu einem besseren Körperbewusstsein verhelfen. Foto: SAT.1/Julian Essink

Auf Sat.1 sollte das TV-Nackt-Experiment "No Body is perfect" für Einschaltquoten sorgen, konnte aber kaum Zuschauer begeistern. Nach nur wenigen Folgen wird die Show abgesetzt.

 

"Liebt euch und das Leben. Wir haben nur eins und das sollten wir nicht verschwenden mit Selbsthass" - mit einer starken Botschaft wollte Body-Positivity-Aktivist Daniel Schneider eine positivere Körperwahrnehmung schaffen. Bei der TV-Show "No Body is perfect" zeigten sich ganz normale Menschen von ihrer nackten Seite. Unterstützt wurden sie dabei von Coaches wie Sex-Expertin Paula Lambert.

Nackt-Experiment erzielt schwache Quoten

Mit dem mutigen Experiment konnten die Sendeverantwortlichen allerdings nur wenig Zuschauer begeistern. Startete die erste Folge noch mit starken neun Prozent Marktanteil bei der Zielgruppe, sanken die Quoten laut "Quotenmeter" in den letzten beiden Episoden stark nach unten und erreichten nur noch 4,6 Prozent.

Der Sender Sat.1 hat reagiert und "No Body is perfect" aus dem Programm genommen. Damit wird die bereits produzierte vierte Folge nicht mehr ausgestrahlt und durch die Doku "Plötzlich arm, plötzlich reich - das Tauschexperiment" ersetzt.

"No Body is perfect"-Fans können die letzte Folge online schauen

Fans der Sendung können sich die letzte Episode aber trotzdem anschauen. Gegenüber "Bild" erklärte eine Sendersprecherin: "No Body is perfect hat leider auf dem Sendeplatz sein Publikum nicht gefunden. Die vierte Folge wird zeitnah bei Joyn verfügbar sein."

Trotz der Absetzung des Formats zeigt sich Coach und Sex-Expertin Paula Lambert begeistert von dem TV-Experiment und schreibt auf Instagram: "Lag es am Narrativ? Ist das Thema Selbstliebe zu konfrontativ? Ich weiß es nicht. Sicher ist, dass es wirklich Spaß gemacht hat und ich richtig glücklich war, Gutes tun zu können. Ich finde es nach wie vor ein extrem wichtiges Thema und werde natürlich weiterhin für euch damit arbeiten."

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