Kauft Heidenheim das eigene Stadion? Eine Arena für einen Euro

Spielt der FC Heidenheim bald im "eigenen" Stadion? Foto: dpa

Der FC Heidenheim kickt in der 15.000 Zuschauer fassenden Voith-Arena. Die Stadt plant, das Stadion in die Obhut des Vereins zu übertragen - für einen Euro.

 

Heidenheim – In die Voith-Arena in Heidenheim passen rund 15.000 Zuschauer. Zurzeit ist das Stadion noch im städtischen Besitz, doch dies könnte sich in den nächsten Tagen ändern. Die Stadt Heidenheim plant, die Arena für einen symbolischen Preis von einem Euro an den FCN zu übertragen.

Das Stadion existiert seit dem Jahr 1971, doch Umbauten nach dem Drittligaaufstieg im Jahr 2009 ließen es in neuem Glanz erstrahlen. Damals beteiligte sich der FCH mit 20 Millionen an den totalen Umbaukosten von 36 Millionen Euro. Die Stadt übernahm den restlichen Betrag - total 16 Millionen Euro. Würde die Übereignung für einen Euro stattfinden, dürfte sich der Zweitligist über ein Millionengeschenk freuen.

Stadt spart Umbaukosten

Der Pachtvertrag würde noch bis ins Jahr 2038  dauern. Auch deshalb arbeitet die Stadt nicht ganz selbstlos. Mit der Übereignung spart sie sich die Sanierungs- und Umbaukosten in den nächsten Jahren. Der FCH-Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald wäre mit der Übereignung sehr zufrieden. Zur Heidenheimer Zeitung sagte er: "Aus unserer Sicht ist das eine faire Lösung, die die Interessen des FCH und der Stadt beiderseitig berücksichtigt."

Entscheidung am Donnerstag

Am Donnerstag wird der Heidenheimer Gemeinderat über die Übertragung abstimmen. 

 

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