Kandidaten, Masken, Sicherheitskonzept "The Masked Singer": Das verbirgt sich hinter der neuen ProSieben-Show

Bereits in den USA feierte "The Masked Singer" mit aufwändigen Kostümen Erfolge Foto: ProSieben

Mit einem gut behüteten Geheimnis feiert die ProSieben-Show "The Masked Singer" seine Premiere. In der Live-Sendung treten zehn maskierte Stars auf die Bühne und singen. Fällt ihre Performance durch, muss die Maske fallen. Hinter dem Format steckt ein ausgeklügeltes Konzept.

 

Ab Donnerstag (27. Juni, 20:15 Uhr) geht ProSieben mit seinem Show-Highlight des Sommers an den Start: In "The Masked Singer" werden Promis aus allen Lebensbereichen ihr Gesangstalent unter Beweis stellen. Die Kandidaten haben jedoch keinen Promibonus: Sie schlüpfen für ihre Performance in aufwändige Kostümierungen, in denen sie nicht erkannt werden. Alles dreht sich um die Frage: Wer verbirgt sich hinter der Maske? Um das Rätsel nicht zu schnell aufzulösen, musste sich der Sender ein aufwändiges Konzept ausdenken. Das US-amerikanische Pendant und das südkoreanische Original galten dabei als Vorbild.

"The Masked Singer": So funktioniert's

Als "The King of Mask Singer" feierte das Format 2015 in Südkorea seine Premiere. Anfang 2019 sorgte dann "The Masked Singer" in den USA für einen Quotenerfolg. Für den Sender Fox war es der erfolgreichste Show-Neustart seit 2011 - Eine zweite Staffel ist bereits in Planung. Rapper T-Pain (33, "Turn all the lights on") holte sich am Ende im Monster-Kostüm den Sieg. Weitere Kandidaten waren "das Einhorn" Tori Spelling (46, "Beverly Hills, 90210") oder "der Löwe" Rumer Willis (30, "Empire"). Die Tochter von Bruce Willis (64) und Demi Moore (56) berührte am Ende alle mit ihren Worten: "Zum ersten Mal bin ich nicht das Kind meiner Eltern." Jetzt soll die Talentshow, weltweit erstmals als Live-Sendung, auch die deutschen TV-Zuschauer in Staunen versetzen.

Zehn prominente Kandidaten werden in überdimensionalen Kostümen vor einer Jury einen Song performen. Dabei handelt es sich nicht nur um professionelle Musiker, sondern es können sich Sportler, Schauspieler, Köche, Moderatoren, Politiker, Schriftsteller, Künstler, Trainer oder Unternehmer hinter der Maske verstecken. Ihre wahre Identität bleibt während der kompletten Show verborgen. Das Image einer Person und das häufige Schubladendenken bleiben dabei ebenso hinter verschlossenen Türen. In kleinen Clips geben die Kandidaten lediglich mit einem Stimmenverzerrer kleine Indizien über ihre Person preis.

Das TV-Publikum stimmt per Voting für seinen Favoriten ab. Für den Kandidaten mit den wenigsten Stimmen heißt es am Ende: Maske runter. Auch eine Jury gibt Tipps ab, wer sich hinter den Undercover-Sängern verbergen könnte. Moderator Matthias Opdenhövel (48) verspricht im ProSieben-Interview: "Alle Prominente sind möglich. Außer Cro." In der Jury werden Ruth Moschner (43), Max Giesinger (30) und Collien Ulmen-Fernandes (37) jeweils von einem Gastjuror unterstützt. In der ersten Folge wird Rea Garvey (46) seine musikalische Erfahrung einbringen. Nach fünf Folgen werden im Finale fünf maskierte Promis um den Sieg kämpfen.

Kostüme sind die eigentlichen Stars

Engel, Monster, Schmetterling, Grashüpfer oder Astronaut: Die vierfache Emmy-Gewinnerin und Kostüm-Designerin Marina Toybina gestaltete bereits die Kostüme der US-Stars und ist auch für die Vorlagen der Masken und Kostüme der deutschen Stars verantwortlich. Die erfahrene Gewandmeisterin Alexandra Brandner hat mit einem elfköpfigen Team die Designs in einem Atelier im bayerischen Altötting umgesetzt.

In präziser Handarbeit sind so besondere Unikate entstanden. "Die Kostüme sind keine Kleidung, das sind Kunstwerke", sagte Brandner im ProSieben-Interview. Zwei bis fünf Wochen dauerte die Anfertigung eines Kostüms, an dem vier bis fünf Personen parallel arbeiteten. Kostenpunkt für jedes Outfit: rund 15.000 Euro.

Ohne Tarnung geht es nicht

Nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen muss das größte Geheimnis der Show bewahrt werden. Zwei Monate lang hat sich ein fünfköpfiges Team damit beschäftigt, wie die Identitäten der Stars am besten geschützt werden können. Die Kandidaten sind vor und nach der Show mit einer schwarzen Maske getarnt und bewegen sich nur in Begleitung eines Bodyguards.

Niemand darf sie ansprechen, von sich selbst aus dürfen sie nur mit einem Stimmenverzerrer kommunizieren. Sonstige Angelegenheiten der Promis regelt ein persönlicher Assistent für sie. Auch innerhalb des Kandidatenfeldes darf sich nicht ausgetauscht werden. Lediglich acht Personen im Team der Show kennen alle Namen hinter der Maske und dürfen in den streng bewachten Garderoben-Bereich. Das Geheimhaltungs- und Sicherheitskonzept wird laut dem "The Masked Singer"-Sicherheitschef bestens funktionieren, wie er im ProSieben-Interview versicherte: "Wir sind gut vorbereitet."

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading