Kandidat für Pasing "Bezahlbaren Wohnraum schützen!"

Der grüne Landtags-Kandidat Christian Hierneis (Simmkreis München-Pasing). Foto: ho

Mit einem gemeinsamen Pressefrühstück starteten die grünen Landtags-Kandidaten für den Westen, Heidi Schiller und Christian Hierneis, ihren gemeinsamen Wahlkampf.

Pasing - Umwelt und Bildung, regionale Wirtschaft und Lebensqualität sind ihre Schwerpunkte, mit denen sie, sinnvoll verknüpft, Akzente setzen und Wähler gewinnen wollen. Flächenverbrauch senken. Zwischen Feldmoching und Lochhausen braucht es keine neuen Gewerbeansiedlungen, finden die Kandidaten. Vielmehr wollen sie innovative Modelle fördern und unterstützen, die auf Flächen, in Gebäuden und Räumen mehrere Nutzungen parallel erlauben.

„Gemeinsam nutzen statt einzeln besitzen“ heißt ihre Devise, auch und gerade für gewerbliche Zwecke. Grünflächen müssen geschützt und der Baumschutz gestärkt werden. Die Landwirtschaft im Münchner Westen und Norden muss erhalten bleiben.

Bisher ist der Münchener Nord-Westen weitestgehend verschont worden vom Gentrifizierungs-Virus. Das muss auch so bleiben, sollen weiterhin Familien, ältere Menschen und sozial Schwächere noch bezahlbaren Wohnraum in der Stadt finden.

„Der GBW-Verkauf an die Patrizia setzt die falschen Signale!“ sind sich Schiller und Hierneis einig.

Der Bäcker nebenan, der Tante-Emma-Laden im Viertel, die Apotheke gegenüber vom Hausarzt: Davon gibt es in den Stadtrandgebieten immer weniger. Schiller und Hierneis sind alarmiert: „An der Stadtgrenze mag es betulicher zugehen als in den In-Vierteln, aber gerade hier sind diese Strukturen für die Menschen essentiell für ein Leben mit kurzen Wegen. Das wollen wir erhalten“.

Warum lohnt es sich, bis Juni auf Erdbeeren zu warten? Und wie lecker ist knackiger Salat, wenn er direkt aus der Region kommt? Diese und andere Geschmackserlebnisse bleiben immer öfter auf der Strecke. Die Kandidaten sind überzeugt: „Essgewohnheiten aus der Kindheit prägen entscheidend fürs ganze Leben. Nicht nur zu Hause. Wer mittags in der Kita oder Schule isst, soll auch dort möglichst saisonale und regionale Lebensmittel, am besten in Bio-Qualität bekommen.“

 

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