"Jumper" auf Exkursion Ausgebüxtes Känguru hüpft durch Gärten in Prien

Ganz schön groß, so ein Känguru. Ein Anwohner aus dem Landkreis Rosenheim sah es in seinem Garten hüpfen. Foto: Polizei

Ein ausgebüxtes Känguru hat am Donnerstagabend die Polizei in Atem gehalten. Die Beamten hatten keine Chance - "Jumper" hüpfte einfach immer wieder davon.

 

Prien/Atzing - "Jumper" machte seinem Namen am Donnerstag alle Ehre: Das drei Jahre alte Tier, das einem Halter aus dem Landkreis Rosenheim gehört, war am Donnerstag unbemerkt aus seinem Gehege entkommen - und ließ sich nicht mehr einfangen.

Anwohner sah Känguru in seinem Garten hüpfen

Es war gegen 17 Uhr, als ein Anwohner im Bereich westlich von Atzing die Polizei verständigte, weil er gerade ein Känguru durch seinen Garten hüpfen sah. Als die Beamten eintrafen, war das Tier allerdings schon über alle Berge. Gegen 20:15 Uhr meldete dann die Besatzung eines Krankenwagens, sie habe ein Känguru auf der Strecke von Pinswang in Richtung Riedering gesehen.

Mittlerweile hatten die Beamten den Tierhalter ausfindig gemacht, sie setzten die Suche gemeinsam fort - und entdeckten das Känguru. Als dieses jedoch seine Verfolger bemerkte, hüpfte es einfach davon und verschwand im Wald, berichtet die Polizei.

Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit musste die Suche erfolglos abgebrochen werden. Nach einer Nacht im Freien kehrte "Jumper" dann aber von allein nach Hause zurück. Der Halter fing das Känguru ein und brachte es wieder zu dessem Artgenossen "Skippy" ins Gehege.

 

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