Jetzt kommt Asia-Fusionsküche Palais an der Oper: Kufflers "California Kitchen" schließt

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Rundbogenfenster und offener Kamin: Der "Oak Room" im California Kitchen. Foto: Katharina Alt, Daniel von Loeper

Mitte April schließt die "California Kitchen" der Familie Kuffler und wird im Juli neu eröffnet. "Ano Ki" soll das Lokal mit Asia-Fusionsküche heißen. Die Familie Tran wird es übernehmen.

 

München - Das alte Palais mit den leuchtenden, geschwungenen Arcaden, ist eine der schönsten Adressen der Stadt.

Vor sechs Jahren hat die Gastronomen-Familie Kuffler in der alten Residenzpost ihre California Kitchen eröffnet. Mitte April wird Schluss sein mit kalifornischer Küche im stylischen, denkmalgeschützten Ambiente. Am 14. April öffnet das Restaurant California Kitchen zum letzten Mal und wird Mitte Juli mit einem komplett neuen Konzept und einer aufwendigen Umgestaltung wiedereröffnet.

Asia-Fusionsküche im Palais an der Oper

4,5 Millionen Euro haben die Kufflers im Jahr 2013 in die Gestaltung des Restaurants gesteckt. Im denkmalgeschützten "Oak Room" mit einer Raumhöhe von 6,50 Metern wärmt ein Kamin, die Räume wirken warm, edel und gemütlich. Dieser urbane Stil soll erhalten bleiben – auch wenn die Küche sich komplett ändert.

Hieu Tran, der mehrere erstklassige Lokale wie das Anh Thu, Cochinchina oder das Cuchin betreibt, wird das Restaurant übernehmen – und äußert sich gewohnt zurückhaltend zu dem neuen Projekt seiner Gastronomen-Familie: "Die Gäste mögen kommen und sich selbst eine Meinung bilden. Für den Moment kann ich eine Asia-Fusionsküche ankündigen, die leicht Japan-lastig ist. Und japanisch wird auch der Name sein: Ano Ki. So heißt meine Frau Anh Thu auf japanisch."

Es ist ein großes Projekt, das Hieu Tran mit seiner Familie angeht: Das Restaurant hat 160 Sitzplätze, eine separate Suite für 70 Personen und auf der Klenze Loggia haben 180 Gäste Platz.

Kufflers mit anderen Projekten beschäfftigt

Die Familie Kuffler (Roland und Doris mit den Söhnen Stephan und Sebastian) hatte den Neustart schon vor eineinhalb Jahren beschlossen. Es war ein langer Prozess, bis der passende Partner gefunden war.

"Das Lokal im Palais an der Oper braucht einen präsenten Gastgeber. Unsere vielfältigen Aktivitäten in München, Frankfurt und Wiesbaden lassen uns keine Zeit dazu. Es war sicher eines der Probleme, dass niemand von uns im Palais stehen konnte. Mit der Familie Tran gewinnen wir hochprofessionelle Gastronomen und überaus angenehme Persönlichkeiten als Partner", sagt Stephan Kuffler, dessen Familie sich aus dem operativen Geschäft im Palais an der Oper zurückzieht.

Es wird aber Synergien über den Einkauf und das Personal geben, das weiterbeschäftigt werden soll.

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