Irritationen bei Live-Show Miley Cyrus versucht ein Joint-Upgrade

Ganz schön frech: Miley Cyrus sorgt auch im Wembley-Stadion für Aufruhr Foto: Owen Sweeney/Invision/AP

Selbstironie scheint sie immerhin zu haben: Für einen in Amsterdam auf offener Bühne gerauchten Joint hatte Miley Cyrus ordentlich Gegenwind erhalten. Bei einem Konzert in London hat die Sängerin die Aktion nun ins Absurde übersteigert - und zwei handvoll Tänzer mit gigantischen "Spliffs" auf die Bühne gebeten.

 

London – Ja, Miley Cyrus (21, "Wrecking Ball") will ihr kindliches Alter Ego "Hannah Montana" austreiben, das ist bekannt. Offenbar will die hartnäckige Hannah aber einfach nicht verschwinden: Bei einem Konzert im Londoner Wembleystadion hat Cyrus jedenfalls wieder einmal alle Register gezogen - und einen Auftritt hingelegt, der nur zwei Deutungen zulässt. Entweder die 21-Jährige sucht die letzten, verzweifelten Wege der Provokation. Oder sie beginnt, sich über sich selbst lustig zu machen.

Ihren teils mit großer Empörung aufgenommenen Auftritt mit Joint bei den MTV-EMAs in Amsterdam im vergangenen Herbst hat die junge Sängerin jedenfalls ins Absurde übersteigert: Statt nur eines waren diesmal um die zehn "Spliffs" auf der Bühne zu sehen, wie die britische "Daily Mail" berichtet. In Übergröße - und wild geschwenkt von mehreren Tänzerinnen. Plakativer wird's nicht. Für einen kleinwüchsigen Bühnengäst hatte Cyrus im Verlauf der Show übrigens auch einen Zungenkuss übrig.

Für mehr Empörung sorgte allerdings eine andere Aktion der Sängerin: Cyrus spuckte einen großen Schluck Wasser ins Publikum. Eine für Rockbands (und den notorischen Rabauken Justin Bieber) nicht ungewöhnliche Einlage - für das Londoner Pop-Publikum aber offenbar ein Novum. "Miley Cyrus spuckt auf ihre Fans! Ekelig. Ich frage mich, was sie tun würde, wenn man sie anspuckt", twitterte das schottische Ex-Model Michelle Mone merklich irritiert.

 

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